Loher Generatoren und Frequenzumrichter für die Windkraftindustrie

Geht es um Antriebe für explosionsgefährdete sowie andere extreme Einsatzorte, dann eignen sich dafür Antriebe der Loher GmbH in Ruhstorf.

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Das Unternehmen, das zur Siemens AG gehört, ist aber nicht nur Antriebslieferant für die Branchen Öl, Gas, Chemie und Petrochemie, wo besonders hohe Explosionsgefahr besteht. Laut E.-Peter Weinmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Loher GmbH, ist das Unternehmen auch in Branchen aktiv, wo die Umgebungsbedingungen extreme Anforderungen an die Antriebstechnik stellen: an Bord von Schiffen oder an heißen Orten unter der Erde. Dazu kommen in jüngster Zeit auch Generatoren für Wind- und Gezeitenkraftwerke.

Seit 110 Jahren fertigt Loher elektrische Antriebstechnik. „Seit 1950 hat Loher eine führende Rolle bei explosionsgeschützten Antrieben eingenommen“, sagte Weinmann anlässlich eines Fachpresseworkshops in Ruhstorf. Dabei liefere Loher je nach Zündschutzart Motoren mit Leistungen von 0,1 bis 10 000 kW.

Frequenzumrichter optimieren Wirkungsgrad von Windenenergieanlagen

Für Onshore- und Offshore-Windkraftanlagen produziert Loher Generatoren und Umrichter mit einer Leistung von bis zu rund 5 MW. Dabei werden laut Weinmann Synchron- oder Asynchrongeneratoren mit Luft/Luft-, Luft/Wasser- oder Wassermantelkühlung gebaut. Wie Weinmann weiter ausführte, werden moderne Windkraftanlagen mit Frequenzumrichtern für den drehzahlvariablen Betrieb ausgestattet.

Dadurch sei es möglich, den Betrieb an die veränderbare Drehzahl aufgrund der schwankenden Windgeschwindigkeit anzupassen, womit der Wirkungsgrad optimiert werde. Weinmann zufolge beherrschen die Umrichter alle für die Windkraft typischen Regelarten, auch die des doppelt gespeisten Asynchrongenerators. Mittlerweile erwirtschaftet Loher jeweils etwa 50% seines Umsatzes im Bereich erneuerbarer Energien und im Explosionsschutz, erläuterte Weinmann.

Übernahm durch Siemens brachte zahlreiche Vorteile

Das Besondere an Loher ist laut Weinmann die Fähigkeit, auf kundenspezifische Bedürfnisse eingehen zu können. Deshalb habe man auch aus der Übernahme durch Siemens nur Vorteile gehabt, denn 80% der Kunden, die zu Siemens kommen, benötigen Normmotoren. 20% wollen jedoch spezielle Ausführungen, die Loher produzieren kann. „Wir fertigen deshalb das, was der Kunde braucht, in Losgröße 1“, erklärte Weinmann.

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