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Ring-Netzwerke Horseshoe-Topologie für industrielle Ring-Netzwerke

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Um eine höchstmögliche Ausfallsicherheit für geschäftskritische Infrastruktur- und industrielle Netzwerke zu gewährleisten, hat Westermo das Layer-2-Ring-Protokoll FRNT entwickelt, das eine Rekonfigurationszeit von weniger als 20 ms in großen Netzwerken auch bei größter Auslastung besitzt, so der Hersteller. Die Horseshoe-Topologie bietet nun die Möglichkeit einer Rückleitung zum FRNT-Master-Ring an.

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Westermos Horseshoe-Topologie bietet die Möglichkeit einer Rückleitung (grüne Linie) zum FRNT-Master-Ring an.
Westermos Horseshoe-Topologie bietet die Möglichkeit einer Rückleitung (grüne Linie) zum FRNT-Master-Ring an.
(Bild: Westermo)

In Industriezweigen wie der Wasserversorgung, der Energie und auch im Bahn-Bereich ist es nicht immer möglich, diese FRNT-Ringe innerhalb eines Netzwerks zu schließen und einen divergenten Weg zurück zum Anfang dieses Netzwerks zu finden. Hierbei handelt es sich speziell um Netze – zum Teil noch mit alten Kupferkabeln –, die große geografische Gebiete wie bei Wasser-/Abwasser-Anwendungen, Gleis-Applikationen und in Bergwerken abdecken, wo es physisch keinen Weg zurück an den Anfang jeder Stichleitung gibt, um einen vollständigen Ring zu erzeugen. Dennoch müssen diese Systeme in der Lage sein, wichtige Informationen zuverlässig an die Leitstände zu übermitteln.

Stichleitung über den übergelagerten FRNT-Master-Ring schließen

Dazu hat Westermo die FRNT-Ring-Funktion erweitert, um somit die Stichleitung über den übergelagerten FRNT-Master-Ring schließen zu können. Diese sogenannte Horseshoe-Topologie soll nun das Problem lösen, dass der Bau einer Rückleitung nicht möglich oder extrem aufwendig ist.

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