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Handling Hunderte Aufbauvarianten mit neuem Kartesischen Robotersystem

| Redakteur: Karin Pfeiffer

Für Aufgaben rund um Handling, Montage, Palettieren, Picken und Platzieren stellt IAI Industrieroboter ein neues Kartesisches Robotersystem mit 396 verschiedenen Aufbauoptionen vor.

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Der neue kartesische Roboter aus dem Hause IAI ist als vierachsiges System komplett mit elektrischem Greifer ausgelegt.
Der neue kartesische Roboter aus dem Hause IAI ist als vierachsiges System komplett mit elektrischem Greifer ausgelegt.
(Bild: Stefan Ziemba)

Die IAI Industrieroboter GmbH bringt auf der diesjährigen Motek ein neues Kartesisches Robotersystem auf den Markt. Es basiert auf der neuen Generation von Linearsystemen der RCP6-Serie. Nun wird das auf diesen Linearantrieben aufbauende zwei- und dreiachsige Kartesische Robotersystem der neuen IK2- und IK3-Serie in den Markt eingeführt.

Genauso wie die Linearantriebe der RCP6-Serie verfügen nun auch alle Kartesischen Roboter aus dem Hause IAI über hochauflösende batterielose Absolut-Encoder. Dadurch kommen auch bei den Kartesischen Robotern alle Vorteile dieser Technologie voll zum Tragen: Referenzfahrten und Home-Sensor entfallen, ebenso Batteriewartungen und auch das Wiederanfahren nach einem Not-Aus soll IAI zufolge problemlos sein.

Die neuen Kartesischen Roboter der IK2-Serie (in X/Y- und in Y/Z-Achskombination erhältlich) und der IK3-Serie können in 396 verschiedenen Aufbauoptionen für alle denkbaren Anwendungen in vielen Industriezweigen ausgewählt warden, heißt es beim Hersteller. Zur Verfügung stehen die IK2-Systeme in Achslängen bis zu 1.100 mm x 500 mm (X/Y-Achse), beide Achsen sind jeweils in 50 mm-Schritten konfigurierbar. Die IK3-Systeme können in Längen bis zu 1.100 mm x 500 mm x 300 mm (X/Y/Z-System) geordert werden, ebenfalls sind alle Achsen in 50 mm-Schritten konfigurierbar. Bei allen Kartesischen Robotersystemen liegt die Wiederholgenauigkeit bei +/- 0,01 mm. Alle vertikal eingesetzte Achsen können zudem mit einer Bremse ausgestattet werden, damit bei einer Unterbrechung der Stromversorgung ein Absinken des Schlittens verhindert wird.

Verglichen mit der Vorgängerserie, verfügt die neue Generation der Kartesischen Roboter in Kombination mit einer PowerCON-Steuerung über eine um den Faktor 2,4 erhöhte Höchstgeschwindigkeit. Das soll die Zykluszeiten und damit auch die Produktivität erhöhen. Zudem können über die Multiachssteuerung noch elektrische Greifer oder Rotationsachsen vollständig integriert werden und auf diesem Wege bereits ein voll einsatzfähiges 4- oder 5-Achssystem angeboten werden.

Kartesische Robotersysteme könnten wegen ihrer Modularität laut IAI häufig besser an die jeweiligen Applikationsbedingungen adaptiert werden als klassische Roboterlösungen. Weitere Vorteile der energieeffizienten und kostengünstigen 2D- und 3D-Systeme: geringerer Platzbedarf und nur genau die Funktionalität, die in der jeweiligen Anwendung auch tatsächlich benötigt wird.

„In Kombination mit unseren elektrischen Rotationsachsen und Greifern können unsere Kunden mit diesen Kartesischen Systemen eine vollständig druckluftlose nachhaltige Automatisierung realisieren“, erklärt IAI-Vertriebsleiter Stefan Ziemba. Eingesetzt werden diese Kartesischen Robotersysteme vor allem bei Montage-, Positionier- und Handlings-Aufgaben, Pick-&-Place- und Palettier-Aufgaben sowie in der Qualitätssicherung in der gesamten Industrie.

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