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Induktive Absolut-Drehgeber mit Hohlwelle

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Bevorzugtes Einsatzgebiet der neuen Generation induktiver Absolut-Drehgeber der Baureihe ECI/EBI 100 sind anspruchsvolle Applikationen wie z.B. Hohlwellen- und Torquemotoren sowie beengte Einbauverhältnisse moderner Maschinenkonzepte.

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(Heidenhain )

Für diese Anwendungen bringt der ECI 119 neben einer Singleturn-Auflösung von 19 Bit (524 288 Positionen/Umdrehung) eine kompakte Bauform und erhebliche Funktionsreserven gegenüber Verschmutzung und mechanischen Belastungseinflüssen mit.

Der batteriegepufferte Umdrehungszähler (16 Bit) des EBI 135 beispielsweise ermöglicht eine Gesamtauflösung von 35 Bit im Vergleich zu den 19 Bit des Singleturn-Gerätes ECI 119. Die induktive Abtastung macht ihn zu einem besonders robusten Messgerät. Bei normalen Einsatzbedingungen und entsprechender Auslegung der externen Batterieversorgung gibt der Hersteller eine Batterie-Lebensdauer von ca. 10 Jahren als erreichbar an. Außerdem kann optional ein externer Temperatursensor angeschlossen und ausgewertet werden. Der Temperaturwert wird über das EnDat 2.2-Protokoll übertragen.

Drehgeber mit Hohlwelle erlaubt Durchführung von Kabeln

Die Drehgeber sind mit den Hohlwellendurchmessern 30 mm, 38 mm oder 50 mm lieferbar. Die Hohlwelle ermöglicht auch die Durchführung von elektrischen Kabeln, Wellen oder Versorgungsleitungen. Damit kann je nach Maschinenauslegung der konstruktive Aufwand deutlich verringert werden. Mit der neu realisierten Flanschaussparung lässt sich die elektrische Anschlusstechnik optimieren. Sie erlaubt insbesondere bei beengten Einbauverhältnissen den elektrischen Anschluss innerhalb der Geberkontur.

Aufbau ohne Kugellager

Als weiterer Vorteil gilt der kugellagerlose Aufbau. Er verhindert zusätzliche Reibmomente und die mechanische Eigenerwärmung. Zugleich kommen kugellagerschädigende Wellenströme nicht zur Wirkung, wie sie beim Einsatz an elektrischen Motoren auftreten können. Die Drehgeber eignen sich für einen hohen Arbeitstemperaturbereich bis +115 °C und erlauben somit eine effiziente Motorauslegung. Ein erweiterter Versorgungsspannungsbereich vereinfacht die Auslegung der Folgeelektronik und der zulässigen Anschlusskabellängen.

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