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Sensorik

Keine Fälschungen mehr: Ein Mittel gegen Medikament-Piraten

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Bei Bedarf stehen für die Identifikation von ergänzenden Barcodes geeignete CLV-Laserscanner zur Verfügung. In der Regel werden Faltschachteln aus vorgeschnittenen und vorgestanzten Zuschnittformaten hergestellt. Sind diese mit fluoreszierenden Markierungen gekennzeichnet, kann zudem die Authentizität der Verpackung mit Lumineszenzsensoren, wie dem LUT9, überprüft werden. Dies ist sowohl stichprobenartig vor dem Einsetzen in das Zuführmagazin der Verpackungsmaschine möglich als auch kontinuierlich und zu 100 Prozent, wenn der Sensor jeden Zuschnitt einzeln beim Abzug aus dem Magazin abtastet. Das Bedruckungsmuster, die Farbgebung und die Beschaffenheit des Trägermaterials haben keinen Einfluss auf die Sicherheit und Verfügbarkeit der Verpackungsauthentifizierung. Nach der erfolgten Serialisierung im Sinne der Fälschungsschutzrichtlinie muss jede dieser Sekundärverpackungen nach dem Befüllen so manipulationssicher verschlossen werden, dass ein Öffnen oder Manipulieren der Verpackung spätestens vom abgebenden Apotheker erkannt und das Medikament schadlos aus dem Verkehr gezogen werden kann.

Lückenloser Manipulationsschutz für Pharmaprodukte

Zahlreiche Hersteller lösen die Tamper-Evidence-Sicherheitsfunktion mit transparenten, selbstklebenden Siegel-Etiketten mit Reißverschluss-Perforation. Diese werden bei hohen Prozessgeschwindigkeiten maschinell über die Einschublaschen der Faltschachteln aufgebracht. Mit Hilfe des Glanzsensors Glare können die Anwesenheit sowie Spende- oder Applizierungsfehler der Sicherheitslabels sofort erkannt werden. Hierbei unterscheidet der Sensor zwischen der Reflexion der Oberfläche des Labels und dem diffusen Remissionsverhalten der raueren Oberfläche des Verpackungsmaterials. Korrekt befüllt und verschlossen werden sekundärverpackte Medikamente in Tertiärverpackungen zusammengeführt. Bei dieser Aggregation muss sowohl eine vollständige Befüllung erfolgen als auch jede Schachtel identifiziert und dieser Umverpackung zugeordnet werden, um sie später gegebenenfalls zurückverfolgen zu können. Der kamerabasierte Codeleser Lector 650 kann sowohl die komplette Befüllung detektieren als auch die Data Matrix Codes aller Schachteln simultan identifizieren.

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Im Kampf gegen Arzneimittelfälschungen und Verpackungsmanipulationen sind die Details zur Ausgestaltung von Sicherheitsmerkmalen und entsprechenden Vorrichtungen, mit denen diese überprüft werden, klar definiert. Die Sensor- und Sicherheitssysteme von Sick sollen für alle Teilnehmer der pharma- und verpackungslogistischen Prozesskette geeignete Lösungskonzepte anbieten.

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Medikamentenfälschung

* Marco Kaiser, Industry Manager Consumer Goods, Sick

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