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Modulare Leistungselektronik vergrößert regenerative Energieausbeute

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Modulare Leistungselektronik ist zuverlässiger

Darüber hinaus ermöglicht der modulare Aufbau einen deutlich zuverlässigeren Betrieb, indem defekte Module durch eine innovative Bypass-Technologie überbrückt werden können. Somit lässt sich die Ausfallwahrscheinlichkeit um bis zu einen Faktor 5 vermindern. Projektleiter Marc Hiller, der für das neue Stromrichterkonzept im Jahr 2009 zusammen mit Rainer Sommer von Siemens als ‚Erfinder des Jahres’ ausgezeichnet wurde, betonte : „Diese besondere Eigenschaft kommt insbesondere Anwendungen, wie der Offshore-Windenergie, zu Gute, wo sehr schwierige Wartungsbedingungen herrschen. An vielen Tagen im Jahr sind solche Anlagen weit draußen auf dem Meer sehr schwer erreichbar und jeder Tag Stillstand bedeutet einen Verlust wertvoller Energie. Durch die M2C-Technologie kann die Verfügbarkeit solcher Anlagen nun signifikant erhöht werden“. Weiterhin ergänzt Hiller: „Die Forschungsergebnisse werden direkt in die neue Generation von Mittelspannungsumrichtern und die neue Plattform Sinamics SM120 einfließen. Somit können wir unsere Markt- und Technologieführerschaft auf diesem Gebiet langfristig stärken“.

Das Forschungsvorhaben M2C wurde im Verbund mit dem ‚Institut für Technik Intelligenter Systeme’ an der Universität der Bundeswehr München und der Professur für Leistungselektronik des Elektrotechnischen Instituts der Technischen Universität Dresden durchgeführt und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das bis 2013 laufende Projekt wurde im Rahmen der Fördermaßnahme ‚Leistungselektronik zur Energieeffizienz-Steigerung’ innerhalb der Hightech-Strategie der Bundesregierung und des Förderprogramms‚Informations- und Kommunikationstechnologie 2020’ (IKT 2020) unterstützt. Ziel des IKT 2020-Programms ist unter anderem, die technologische Spitzenstellung Deutschlands im Bereich IKT zu festigen und auszubauen.

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