Industrielle Vernetzung Neue PCs für die industrielle Maschinenvernetzung

Redakteur: Alina Hailer

Schneider Electric hat neue Industrie-PCs auf den Markt gebracht. Die Harmony-P6-Serie ist mit Prozessen der neuesten Generation ausgestattet und soll Anwendern eine ganzheitliche Maschinenvernetzung ermöglichen.

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Die Harmony-P6-PCs können laut dem Hersteller in neuen und bestehenden Anlagen eingesetzt werden, um herstellerunabhängig Daten zwischen der Steuerungs- und Softwareebene zu kommunizieren.
Die Harmony-P6-PCs können laut dem Hersteller in neuen und bestehenden Anlagen eingesetzt werden, um herstellerunabhängig Daten zwischen der Steuerungs- und Softwareebene zu kommunizieren.
(Bild: Schneider Electric)

Schneider Electric hat mit Harmony-P6 ein neues Sortiment an Industrie-PCs auf den Markt gebracht. Innerhalb des kombinierbaren Angebots stehen vier verschiedene Rechner- und sieben unterschiedliche Display-Module zur Verfügung. Alle Rechner, auch „Box“ genannt, sind mit Intel Prozessoren der 8. Generation ausgestattet und verfügen, je nach Bedarf, über 4 bis 32 GB RAM Arbeitsspeicher.

Die dazugehörigen Monitore von 10 bis 22 Zoll in den Formaten Wide-Display oder 4:3 sind laut Schneider auf die Anforderungen in industriellen Umgebungen zugeschnitten. So sollen sie zum Beispiel auf Wasserkontakt reagieren und sich mit Handschuhen bedienen lassen. Die Displays können entweder direkt an der Box oder abgesetzt, an einem am Schaltschrank installierten Tragarm, befestigt werden.

Die dazugehörigen Monitore sollen beispielsweise auf Wasserkontakt reagieren und sich mit Handschuhen bedienen lassen.
Die dazugehörigen Monitore sollen beispielsweise auf Wasserkontakt reagieren und sich mit Handschuhen bedienen lassen.
(Bild: Schneider Electric)

Ganzheitliche Maschinenvernetzung

Anwendungszweck des Harmony-P6-Sortiments ist laut Schneider die Digitalisierung von Maschinen. Die PCs können laut dem Hersteller in neuen und bestehenden Anlagen eingesetzt werden, um herstellerunabhängig Daten zwischen der Steuerungs- und Softwareebene zu kommunizieren. Auf diese Weise sollen sich alle Daten sämtlicher Maschinen an einem zentralen Ort konsolidiert und etwa für Cloud-Services, Remote-Management, vorausschauende Wartung oder andere digitale Services genutzt werden.

Zur unternehmensweiten und standortübergreifenden Überwachung und Analyse von Betriebsdaten kann laut dem Hersteller zum Beispiel die System-Platform von dem Partner Aveva auf den Harmony-P6-Geräten installiert werden. Auch LMS-Life, ein Line-Monitoring-System für Unternehmen der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie, läuft auf Harmony-P6. Mithilfe von 240 verschiedenen Kommunikationstreibern soll dies auch herstellerunabhängig funktionieren. Hier soll es Anwendern ermöglicht werden Maschinen, Linien und Anlagen dynamisch im Blick zu behalten und mithilfe individueller Visualisierungs- und Analysefunktionen wichtige KPIs in Echtzeit zu überwachen.

Neben LMS-Life hat Schneider auch spezielle Softwareanwendungen für bestimmte Endmärkte entwickelt. Diese sogenannten Advisor sind auf den Harmony-P6-iPCs installierbar und sollen unter anderem Augmented-Reality-basierte Wartung, effizientere Reinigungsprozesse, Rückverfolgung von Produkten oder cloudbasiertes Monitoring und Tracking von Maschinendaten ermöglichen.

Online-Konfigurator für die P6-Serie

Auf der Schneider-Electric-Seite wird ein Online-Konfigurator für die Harmony P6-Geräte zur Verfügung gestellt. Über die Website oder das „My-Se“-Bestellportal können Kunden aus einer Reihe an Optionen eine individuelle Kombination aus iPC und Display zusammenstellen. Hier lassen sich zum Beispiel Bildschirmabmessungen, Prozessortyp, Arbeitsspeicher und Softwarepakte individuell auswählen. Optionale Schnittstellen für Wlan, Bluetooth oder E/As, ebenso wie weitere SSD-Karten, zusätzlicher Arbeitsspeicher oder ein PCI/PCIe-3.0-Steckplatzmodul lassen sich laut dem Hersteller im laufenden Betrieb hinzufügen oder austauschen.

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