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Hiflecs Neuer Funkstandard für Industrie 4.0 entwickelt

| Redakteur: Katharina Juschkat

Gefördert vom BMBF hat das TZI der Universität Bremen eine neue Funktechnologie entwickelt, die Produktionsabläufe in Fabriken deutlich schneller gestalten soll: Hiflecs. Aktuell werden Industriepartner für die Weiterentwicklung gesucht.

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Ein neuer Funkstandard für die Industrie soll eine noch schnellere Vernetzung garantieren.
Ein neuer Funkstandard für die Industrie soll eine noch schnellere Vernetzung garantieren.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Ein Konsortium unter Leitung von Prof. Armin Dekorsy vom Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen hat im Rahmen des Projekts „Hiflecs“ die Grundlagen eines neuen Funkstandards für die Industrie 4.0 entwickelt. Der Funkstandard soll helfen, Produktionsabläufe in Fabriken deutlich effizienter zu gestalten.

Hiflecs erfüllt essenzielle Anforderungen, die von Anwendungen der Industrie 4.0 im Bereich der Fertigungsautomatisierung gestellt werden: Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, eine Vielzahl von Signalen gleichzeitig zu verarbeiten. Die Latenz, also die Verzögerung der Signalübertragung zwischen Sender und Empfänger, soll damit erstmals die Ansprüche von schnellen Industrieanlagen und Roboter erfüllen – bis jetzt war dies nur mit Verkabelung möglich. Somit können Maschinen im Produktionsprozess deutlich schneller auf veränderte Anforderungen reagieren. Die Ergebnisse und Anwendungsmöglichkeiten werden jetzt in einem Video vorgestellt. Für die Weiterentwicklung der Technik werden aktuell Industriepartner gesucht.

Das Projektkonsortium hat die Funktions- und Leistungsfähigkeit von Hiflecs in einer Verpackungsmaschine aufgezeigt. Denkbar sind auch Anwendungen in vielen anderen Bereichen wie Hochregallagern, Flaschenabfüllanlagen oder der Automobilindustrie.

Das Projekt ist Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 4,76 Millionen Euro gefördert. Neben dem TZI-Team um Prof. Dekorsy und Dr.-Ing. Carsten Bockelmann waren zehn weitere Partner aus Industrie und Wissenschaft daran beteiligt.

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