DC-Schutzgeräte Siemens setzt neue Maßstäbe für Gleichstromnetze
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Mit dem Halbleiter-Leistungsschalter Sentron 3QD2 und dem Halbleiter-Schaltgerät Sirius 3RF5 schließt Siemens eine Lücke im DC-Portfolio für Niederspannungsanwendungen. Der Beitrag beleuchtet die technologischen Grundlagen, die normativen Voraussetzungen und die Planungsaspekte, die Elektroingenieure beim Aufbau industrieller DC-Netze kennen müssen.
Die Energieversorgungsarchitektur in Industrie und Infrastruktur steht vor einer grundlegenden Verschiebung. Erneuerbare Erzeuger wie Photovoltaikanlagen, Batteriespeichersysteme und eine wachsende Zahl von Verbrauchern – von Frequenzumrichtern bis zu KI-Servern in Rechenzentren – arbeiten nativ auf Gleichstrombasis. Die konsequente Nutzung von DC-Netzen vermeidet Umwandlungsverluste, ermöglicht die direkte Integration erneuerbarer Quellen und vereinfacht das Energiemanagement in komplexen Anlagen. Dass dieser Wandel lange auf sich warten ließ, hat einen Grund: Fehlende Normen und Standards haben eine zuverlässige Planung und Zertifizierung von DC-Anlagen jahrelang erschwert. „Vor etwa zehn Jahren gab es erste Versuche, Transformationsstufen durch Gleichstromnetze zu ersetzen. Das ist meiner Meinung nach an fehlenden Standards gescheitert", erklärt Andreas Matthe, CEO Electrical Products bei Siemens. Die Situation hat sich nun grundlegend verändert.
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