Suchen

Kommunikationsmodul Offene Kommunikation für Motorschutzschalter

Redakteur: Gudrun Zehrer

Mit einem Modbus RTU Kommunikationsmodul erweitert das Energiemanagementunternehmen Eaton die Kommunikationsmöglichkeiten seiner bewährten elektronischen Motorschutzschalter PKE.

Firma zum Thema

Das PKE-Kommunikationsmodul lässt sich einfach aufstecken. So entsteht im Handumdrehen ein kommunikationsfähiger Motorschutzschalter, über den sich der Maschinenzustand vollständig erfassen lässt.
Das PKE-Kommunikationsmodul lässt sich einfach aufstecken. So entsteht im Handumdrehen ein kommunikationsfähiger Motorschutzschalter, über den sich der Maschinenzustand vollständig erfassen lässt.
(Bild: Eaton)

Das PKE-Kommunikationsmodul bietet mit dem seriellen Feldbus Modbus RTU eine offene und standardisierte Schnittstelle, die sich schnell und einfach in bestehende Anlagen einbinden lässt. Dabei profitieren Anwender von dem modularen Konzept der Motorschutzschalter: Genau wie sich das Grundgerät durch steckbare Auslöseblöcke flexibel erweitern lässt, wird auch das PKE-Kommunikationsmodul einfach aufgesteckt.

Motorschutz-/Anlagenschutzschalter PKE mit elektronischem Weitbereichsüberlastschutz haben sich seit Jahren als Alternative zur Bi-Metall Lösung im Strombereich bis 65 A bewährt, so Eaton. Das modular konzipierte System setzt sich aus dem PKE-Grundgerät und verschiedenen, werkzeuglos aufsteckbaren Auslöseblöcken für Motor- und Anlagenschutz zusammen. So lässt sich der PKE mit einem Handgriff an die jeweilige Aufgabe anpassen. Veränderungen am Schalter sind auch nachträglich einfach realisierbar, vorhandene Geräte können leicht an neue Aufgaben angepasst werden. Weite Stromeinstellbereiche minimieren den Projektierungsaufwand. Weitere Funktionen reduzieren zudem den Aufwand bei Inbetriebnahme und Wartung – so zum Beispiel der Test-Trip, mit dem sich direkt am Gerät die Auslösefunktion überprüfen lässt, ohne dass ein Antrieb blockiert werden muss. Die Schutzschalter PKE sind in den Systembaukasten X-Start integriert – die Verwendung von Standardkomponenten bietet zusätzliche Flexibilität.

Mit einem Gerät schalten, schützen, messen und Daten übertragen

Die elektronische Auslöseeinheit des PKE ermöglicht nicht nur große Einstellbereiche, geringe Verlustleistung sowie präzise und extrem langzeitstabile Auslösekennlinien, sondern liefert auch zahlreiche Daten zum Maschinenzustand. Diese Daten lassen sich durch das neue PKE-Kommunikationsmodul einfach für die Anlagensteuerung- und Überwachung zur Verfügung stellen. Gleich welcher Auslöseblock aufgesteckt ist, er kann durch das PKE-Modbus RTU Kommunikationsmodul ergänzt werden – ohne dass besonderes Werkzeug oder Kabel erforderlich sind. Sofort können sowohl einfache Statusdaten wie Schaltzustand, Auslösegrund oder die Anzahl der Einschaltvorgänge, als auch analoge Informationen wie Stromfluss und thermisches Abbild der Maschine über den offenen und standardisierten Modbus RTU Protokoll kommuniziert werden. Das PKE-Modbus RTU Kommunikationsmodul erlaubt dabei eine Netzwerkreichweite von bis 1000 m und 63 Teilnehmer, die einfach über Dip-Schalter adressiert werden. Dazu ist keine spezielle Software oder proprietäre Peripherie notwendig.

Mit dem Kommunikationsmodul wird der Schutzschalter PKE zu einer All-in-one-Lösung: Schalten, Schützen, Messen und Datenübertragung sind mit nur einem Gerät möglich. Das reduziert den Projektierungsaufwand und verbessert die Servicefreundlichkeit.

(ID:46853696)