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Batterie-Praxis Teil 2 Promileiden: Was passiert bei Überladung?

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Trotz einfachen Handlings hat auch der Popstar unter den Industriebatterien – die VRLA-Batterie – ihre Eigenheiten. Deshalb lohnt es sich, einen Blick auf die Technik zu werfen und folgenreiche Fehler wie eine Überladung der Batterie zu vermeiden. Yuasa Battery (Europe) informiert, wie sich mit VRLA-Batterien optimale Ergebnisse erzielen lassen.

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Yuasa bietet ein großes Angebot an Industriebatterien. Anwendungsfehler wie eine Überladung der VRLA-Batterien lassen sich mit der richtigen Ladetechnik einfach vermeiden.
Yuasa bietet ein großes Angebot an Industriebatterien. Anwendungsfehler wie eine Überladung der VRLA-Batterien lassen sich mit der richtigen Ladetechnik einfach vermeiden.
(Bild: Yuasa)

Für einen optimalen Ladevorgang sind sowohl Spannung als auch Stromstärke und Temperatur ausschlaggebend. Diese Größen stehen miteinander in Zusammenhang und jede einzelne kann eine Überladung verursachen. Durch überhöhte Ladespannung wird zu hoher Strom in die Batterie gezwungen. Dieser wird als Wärme abgeführt und kann zu einem Gasaustritt durch das Sicherheitsventil führen. Innerhalb kürzester Zeit korrodiert das Material der positiven Platte und beschleunigt das Ende der Gebrauchsdauer der Batterie.

Unter diesen Bedingungen kann die im Inneren der Batterie erzeugte Wärme im Extremfall zu einem sogenannten „Thermal Runaway“ aufgrund erhöhter elektrochemischer Reaktionstätigkeit führen: Es wird vermehrt Sauerstoff und Wasserstoff produziert, und die Batterie schwillt an, bevor sie irreparabel ausfällt – eine unerwünschte und potenziell gefährliche Situation. Deshalb rät Yuasa, auf die richtige Ladetechnik zu achten und damit eine Überladung zu vermeiden.

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