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Serviceroboter made in Germany
Gegenwärtig stammen zahlreiche Serviceroboter für den Privatbereich aus Asien. Nationen wie Japan und Korea, in denen sowohl die Akzeptanz als auch der technische Entwicklungsstand sehr hoch ist, wollen in der Servicerobotik sogar explizit eine Spitzenplatz einnehmen, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen. Doch auch in Europa und den USA wird intensiv an innovativen Anwendungsszenarien und Lösungen in dem Wachstumsmarkt geforscht. Allein in Europa arbeiten seit 2006 mehr als 130 Institutionen aus Industrie und Wissenschaft im Verbund CARE (Coordination Action for Robotics in Europe) und in der EUROP (European Robotics Technology Plattform) an einem gemeinsamen Zukunftsbild von Robotern in der Gesellschaft. Die europäischen Robotik hält laut IFR derzeit weltweit einen Marktanteil von ca. 25 Prozent, den bedeutendsten Teil davon nehmen allerdings Industrieroboter ein.
Deutschland eröffnen sich dank seiner Technologieposition im Bereich Automation sowie in der Industrierobotik gute Startpositionen und Perspektiven für den internationalen Innovationswettlauf. Der Sicherung und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Servicerobotik dienen darüber hinaus mehrere Initiativen wie der Programm „Leitinnovation Servicerobotik“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das Verbundvorhaben „Deutsche Servicerobotik Initiative“ (DESIRE) sowie die Exzellenzcluster „Cognition für Technical Systems“ (CoTeSys) und „Cognition Interaction Technology“ (CITEC).
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