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Hybrider Roboter

Roboterarm im Einsatz als Industrieroboter und kollaborierender Roboter

| Redakteur: Rebecca Näther

Der kollaborative Roboter Motoman HC10 von Yaskawa entspricht den Vorgaben der Europäischen Maschinenrichtlinie (Richtlinie 2006/42/EG), außerdem erfüllt seine Steuerung YRC1000 mit FSU- und PFL-Platine mindestens den Performance Level (PL) „d“ Kategorie 3 nach DIN EN ISO 13849-1 und übertrifft damit die Standardvorgaben. Die jetzt vorliegende Baumusterprüfungsbescheinigung („EC Type-Examination Certificate“) durch den TÜV Rheinland als benannte Stelle (Notified Body, NB) bestätigt die Konformität mit diesen spezifischen Vorgaben.

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Der kollaborative Roboter Motoman HC10 von Yaskawa erfüllt die Vorgaben der Europäischen Maschinenrichtlinie (Richtlinie 2006/42/EG) und darf damit ohne Einschränkungen innerhalb der EU in Verkehr gebracht werden.
Der kollaborative Roboter Motoman HC10 von Yaskawa erfüllt die Vorgaben der Europäischen Maschinenrichtlinie (Richtlinie 2006/42/EG) und darf damit ohne Einschränkungen innerhalb der EU in Verkehr gebracht werden.
(Bild: Yaskawa Europe)

Der Roboter mit Steuerung ist ein hybrider Roboter mit 1,2 m Reichweite und 10 kg Handhabungsgewicht, der sich sowohl als normaler Industrieroboter als auch als kollaborierender Roboter einsetzen lässt. Die geforderte Sicherheit im direkten Kontakt mit dem Bediener gewährleistet er durch eine 6-fache Kraft- und Momentenüberwachung, die eine flexible Interaktion zwischen dem Roboter und seiner Umgebung ermöglicht. Aus Sicht der deutschen und europäischen Sicherheitsnormen kann er als Roboter mit Leistungs- und Kraftbegrenzung in der 4. Kollaborationsart gemäß der technischen Spezifikation ISO TS15066 eingesetzt werden.

Schutzumhausung nicht nötig

Abgestimmt auf die Applikation benötigt das Produkt keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise eine Schutzumhausung, wodurch Platz und Kosten eingespart werden sollen. Die Installation kann flexibel erfolgen und ist somit an verschiedenen Arbeitsplätzen und in unterschiedlichen Konzepten möglich.

Nutzerfreundliche Bedienung des Roboterarms

Über die Sicherheitsaspekte hinaus stand bei der Konzeption eine nutzerfreundliche Bedienung im Fokus. Eine Programmierung kann optional über den „Easy Teaching HUB“ direkt am Roboter erfolgen. Und stoppt der Roboter bei einem spezifisch eingestellten Kontakt, kann die Bewegung direkt am Manipulator wieder aktiviert werden. Der Roboterarm wurde sorgsam und unter Berücksichtigung von ergonomischen sowie kollaborativen Aspekten konstruiert. Insbesondere sind keine scharfen Kanten oder sonstige Störkonturen vorhanden und mögliche Quetschstellen wurden eliminiert.

Geeignet für kollaborative und Industrieroboter-Anwendungen

Nicht zuletzt lässt er sich als hybrider Roboter ebenso im kollaborativen Betrieb einsetzen wie als vollwertiger Industrieroboter. Wenn also kein direkter Kontakt mit dem Nutzer erforderlich ist, kann der Roboter in voller Geschwindigkeit gefahren werden.

Hannover Messe: Halle 17, Stand B24

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