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Automotive bleibt wichtigste Abnehmerbranche
Trotz Einsatz der Robotik und Automation in vielen Industriebranchen bleiben die Automobilhersteller und -zulieferer die mit Abstand größte Kundengruppe. Annähernd zwei Drittel des Umsatzes der Integrated Assembly Solutions und der Robotik entfielen 2013 auf den Automotive-Bereich. Die Industrielle Bildverarbeitung ist stärker diversifiziert und erobert sich im großen Stil neue Anwendungsfelder außerhalb der Industrieproduktion, z.B. in der Landwirtschaft, in der Medizin oder der Sicherheitstechnik. Dennoch bleibt die Automobilindustrie mit 26 Prozent Umsatzanteil auch für die Industrielle Bildverarbeitung der größte industrielle Kunde. „Die sogenannte General Industry setzt zunehmend auf Robotik und Automation. Doch die Automobilindustrie hält mit und bleibt damit in Führung“, führte Baumtrog aus.
Mensch und Maschine arbeiten Hand in Hand
Schon heute nehmen Maschinen den Menschen monotone, gesundheitsschädliche und niederwertige Arbeiten ab. In Zukunft werden Mensch und Maschine dabei enger zusammen arbeiten als jemals zuvor. „Die Automatica zeigt, wie Roboter aus ihren Schutzkäfigen herauskommen und dem Werker direkt assistieren. Die direkte Mensch-Roboter-Kooperation ist ein wichtiger Baustein im Ansatz der Industrie 4.0. Durch Bildverarbeitung kann der Roboter sehen sowie durch momentensensitive Sensoren Widerstände spüren und sich so auf seine Umgebung einstellen. Das macht Arbeitsplätze produktiver, flexibler und ergonomischer. Voraussetzung ist eine umfangreiche Sicherheitstechnik. Hierzu stellt VDMA Robotik + Automation auf der Automatica ein Positionspapier „Sicherheit bei der Mensch-Roboter-Kollaboration“ vor.
Servicerobotik weiter auf dem Vormarsch
Serviceroboter für den professionellen Einsatz, zum Beispiel in Logistik, Medizin, Pflege, Landwirtschaft, Inspektion und Wartung stehen vor dem Durchbruch. Nach Analysen des Weltroboterverbandes IFR ist davon auszugehen, dass zwischen 2013 und 2016 weltweit mindestens 95.000 neue professionelle Serviceroboter mit einem Wert von ca. 12,3 Milliarden Euro verkauft werden.
Das greift die Automatica mit ihrem neuen Ausstellungsschwerpunkt Professionelle Servicerobotik zum richtigen Zeitpunkt auf. Zu sehen ist, dass die Hersteller von Industrierobotern ihre Innovationen auch auf das Wachstumsfeld der professionellen Servicerobotik übertragen und darüber hinaus Anbieter aus anderen Bereichen in die Robotik Einzug halten.
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