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Sensorik Sensoren als hochwertiger Standard statt teurer Sonderlösung

| Redakteur: Rebecca Näther

Baumer möchte mit seinen standardisierten Sensoren und seinem Leitmotiv mehr als das Übliche bieten und neue Standards setzen.

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«Beyond the Standard»: Die sechs Dimensionen von Baumers Leistungsversprechen
«Beyond the Standard»: Die sechs Dimensionen von Baumers Leistungsversprechen
(Bild: Baumer)

Immer kürzere Produktlebenszyklen, breitere Produktportfolios, steigende Ansprüche der Kunden an Individualisierung – vor diesen Herausforderungen stehen heute fertigende Unternehmen. Wer im internationalen Wettbewerb mithalten möchte, muss seine Effizienz steigern. Besonders in Hochlohnländern ist das nahezu der einzige Weg, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Und der optimale Weg zu mehr Effizienz ist, laut Unternehmen, die Standardisierung.

Sensoren als Einzellösungen?

Aber geht das denn immer? Jede Industrie, jede Maschine, jede Anwendung braucht schließlich die jeweils passende technische Lösung. Ein gutes Beispiel dafür sind Sensoren, deren Eigenschaften stets exakt auf das spezifische Anwendungsziel hin ausgerichtet sein müssen. Lassen sich da spezialisierte Einzellösungen überhaupt vermeiden?

Standardisierte Komponenten ermöglichen schnellere Produktentwicklung

Keine Frage, standardisierte Komponenten bieten Vorteile: Sie ermöglichen eine schnellere Produktentwicklung durch die effiziente Wiederverwendung von Bestehendem. Die Vertrautheit mit der Komponente erleichtert es, Qualität zu gewährleisten, und verringert die Fehleranfälligkeit. Und sie senken die Betriebskosten, nicht zuletzt, weil die Komponentenlagerung vereinfacht wird und Ersatzkomponenten schneller verfügbar sind.

Umfassendes Portfolio an Sensoren ermöglicht Standardisierung

Aber wie lässt sich der Wunsch nach einer flexibleren Fertigung mit dem einer Standardisierung, in diesem Fall von Sensoren, zusammenbringen? Eine Vielzahl potenzieller Anwendungen erfordert, dass Sensorenhersteller entsprechend umfangreiche Varianten anbieten, die zusammen ein komplettes und optimal abgestimmtes Portfolio ergeben. Das ermöglicht dem Kunden, aus einem etablierten, umfassenden Sortiment einfach die jeweils passende und optimale Lösung auszuwählen.

Der richtige Sensor

Der Anwender muss sich dabei die folgenden Fragen stellen, so der Hersteller: Welches Sensorprinzip und welche Sensortechnologie sind optimal für die jeweilige Anwendung? Wie hoch sind die Leistungsanforderungen, z.B. in Hinsicht auf die Genauigkeit oder Geschwindigkeit der Messung? Welche Gehäusegröße, Bauform und Montageweise wird benötigt? Welche Kommunikationsschnittstellen werden benutzt? Wird ein flexibel einstellbarer oder ein fixer Sensor bevorzugt?

Standardsortiment an Sensoren breit genug anlegen

Idealerweise bietet der Sensorenanbieter für jede Antwort auf diese Fragen einen passenden Sensor. Mit einem Standardsortiment, das breit genug angelegt ist, kann der Anwender dann die optimale Lösung wählen, ohne dass eine solche erst entwickelt werden muss. Eine Sonderlösung muss so nur noch in solchen Situationen erarbeitet werden, in denen eine Anwendung tatsächlich zu speziell ist, um von dem Portfolio abgedeckt zu sein. Der Vorteil ist aber selbst bei einer solchen individuellen Entwicklung, dass diese von den etablierten Standards abgeleitet werden und so indirekt von ihnen profitieren kann, erklärt die Firma.

Sensoren als Standardlösung, die einen neuen Standard setzt

Aber reicht „Standard“ für die Anforderungen überhaupt aus? Für das Unternehmen gilt laut eigener Aussage: Standard darf nicht „Durchschnitt“ bedeuten. Die Sensoren der Firma sollen daher durch die Bank die Messlatte in ihrer Klasse höher legen – sie sind jeweils stets die Standardlösung, die einen neuen Standard setzt, beschreibt der Hersteller seine Produkte. So sollen Anwender mit den standardisierten Sensoren mehr als das Übliche erhalten.

Eigenschaften der Sensoren

Folgende Punkte zählt die Firma hierzu auf: Präzision durch umfassende Kompetenz in der Sensorphysik, durch die intelligente Verarbeitung von Sensorsignalen und die Konstruktionsqualität, Zuverlässigkeit durch das Ausschalten von Störeinflüssen sowie Langlebigkeit durch einen langfristig hohen Widerstand gegen Temperaturschwankungen, mechanische Belastung und aggressive Atmosphäreneinflüsse. Außerdem sollen mehr intelligente Funktionen durch eine intelligente digitale Informationsverarbeitung für die Auswertung und Verbesserung von Sensorsignalen, komfortable und einfache Bedienungs- und Einstellungsoptionen sowie den Einsatz bidirektionaler Schnittstellen, geboten werden. Mehr Benutzerfreundlichkeit soll durch eine einfache Integration, Installation, Konfiguration und Wartung erreicht werden und mehr Leistung auf engem Raum durch die Fähigkeit, leistungsfähige Sensorentechnologie in kompakten Maßen unterzubringen.

Leitmotiv

Daher lautet das Leitmotiv des Unternehmens: «Beyond the Standard». Gemeint sind damit Standardkomponenten, die über das Übliche hinausgehen.

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