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Elektronische Sicherheitszuhaltung

Sicherheitszuhaltung mit hoher Zuhaltekraft bei kompakter Bauform

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Die Schmersal Gruppe stellt auf der SPS 2019 in Nürnberg eine kompakte Sicherheitszuhaltung auf RFID-Basis vor: Mit den Abmessungen 119,5 x 40 x 20 mm ist der AZM40 laut Schmersal die kleinste elektronische Sicherheitszuhaltung der Welt.

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Die Sicherheitszuhaltung AZM40 verfügt über eine Zuhaltekraft von 2.000 Newton.
Die Sicherheitszuhaltung AZM40 verfügt über eine Zuhaltekraft von 2.000 Newton.
(Bild: Schmersal)

Damit ist sie insbesondere für kleinere Schutztüren und Klappen geeignet. Mit der 180° Winkelflexibilität des Betätigers kann dieser stufenlos zum AZM40 angefahren werden, sodass die Zuhaltung auch bei Klappen einsetzbar ist, die nicht im 90°-Winkel schließen oder Klappen, die nach oben im 45°-Winkel geöffnet werden. Damit trägt die Winkelflexibilität dazu bei, dass die Zuhaltung auch in beengten und nicht leicht zugänglichen Bereichen verbaut werden kann. Zudem lässt sich der AZM40 an Standard-40-mm-Profilen ohne Überstand montieren.

Sicherheitszuhaltung mit Zuhaltekraft von 2.000 Newton

Trotz der kleinen Bauform verfügt der AZM40 über eine hohe Zuhaltekraft von 2.000 Newton. „Eine Zuhaltung muss so ausgewählt werden, dass sie den zu erwartenden Kräften widersteht. Mit einer Zuhaltekraft von 2.000 Newton ist der Anwender auch im Hinblick auf die normativen Empfehlungen auf der sicheren Seite“, erklärt Stephan Frick, Produktmanager bei Schmersal.

Mit der integrierten RFID-Technologie wird die Codierstufe „hoch“ erreicht. Damit bietet die Zuhaltung einen erhöhten Manipulationsschutz nach den Anforderungen der DIN ISO 14119.

Bei Stromausfall wird aktuelle Position beibehalten

Der AZM40 arbeitet nach dem bistabilen Wirkprinzip: Er behält bei einem Stromausfall die jeweils aktuelle Position bei. Das soll in jedem Betriebszustand der Maschine für einen sicheren Betrieb sorgen. Auch bei einem Spannungsausfall bleibt die Schutztür bei gefahrbringenden Nachlaufbewegungen weiter sicher zugehalten. Ein weiterer Vorteil des bistabilen Wirkprinzips ist der dauerhaft geringere Energieverbrauch, denn die Zuhaltung muss nur dann bestromt werden, wenn die Tür gesperrt oder entsperrt werden soll.

Anwendungen mit und ohne Personenschutz

Für Anwendungen mit Personenschutz (Zuhaltung überwacht) werden die Sicherheitsausgänge eingeschaltet, wenn die Schutztür geschlossen und die Zuhaltung gesperrt ist.

Für Anwendungen mit Prozessschutz kann die Ausführung AZM40B (Betätiger überwacht) eingesetzt werden. Bei dieser Variante werden die Sicherheitsausgänge bereits eingeschaltet, wenn die Schutztür geschlossen ist. Das Sperren der Zuhaltung ist bei diesem Gerät nicht zwingend erforderlich.

SPS: Halle 9, Stand 460

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