Steuerungstechnik Skalierbares Peripheriesystem mit hoher Benutzerfreundlichkeit

Autor / Redakteur: Stefan Dausend / Reinhard Kluger

Es ist klein und flexibel im Aufbau, dabei sowohl mechanisch als auch elektrisch sehr robust: Ein Peripheriesystem mit kürzesten Reaktionszeiten und Kanalzahlen, für komplexe Anwendungen des Maschinen- und Anlagenbaus. Und die Bedienbarkeit ist intuitiv und einfach.

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Dezentrale modulare Peripheriesysteme sind wesentliche Komponeten industriell oder gewerblich genutzter Maschinen und Anlagen. Mit dem Trend zu rationell standardisierten Automatisierungslösungen haben sich die Anforderungen an Peripheriesysteme in den letzten Jahren verändert. Darum hat Siemens in einer der weltweit umfassendsten Marktrecherchen in der Automatisierungsbranche die Anforderungen der verschiedenen Anwendergruppen an ein skalierbares Peripheriesystem gesammelt. Befragt wurden dabei Maschinenhersteller und Betreiber, aber auch Planer, Inbetriebsetzer, Projekteure, Schaltschrankbauer und Instandhalter.

Fortschritt im Detail

Aus den Ergebnissen dieser Erhebung leitete Siemens die Spezifikation der Aufbau- und Anschlusstechnik für ein branchenübergreifend nutzenoptimiertes modulares Peripheriesystem ab, wobei die Erfahrungen mit der Peripheriesystemfamilie Simatic ET 200 in den verschiedensten Bereichen des Maschinenbaus und der Anlagentechnik in die Neuentwicklung einflossen. Das neue System wurde auf der diesjährigen SPS/IPC/Drives der Öffentlichkeit unter dem Namen Simatic ET 200SP präsentiert.

Die Abstammung von den bewährten Peripheriesystemen des führenden Automatisierungspartners der Industrie ist dem neuen Peripheriesystem anzusehen. Doch neben einer insgesamt verbesserten Leistungsfähigkeit führt eine Fülle von Detailverbesserungen zu einer Benutzerfreundlichkeit, die einen neuen Maßstab setzt.

Stehende Verdrahtung als Basis für eine flexible Aufbautechnik

Das neue System besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten, dem Interfacemodul, den sogenannten BaseUnits und den Peripheriemodulen. Das Interfacemodul übernimmt dabei den Datenaustausch zwischen Steuerung und den Peripheriemodulen sowie die komplette Versorgung der Kommunikations-Elektronik aller angeschlossenen Peripheriemodule.

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