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Mit geringerem Kraftaufwand schneller verdrahten
Die speziell für die Simatic ET 200SP konstruierten Push-in-Federklemmen erlauben aufgrund ihrer sehr geringen Einsteckkräfte eine werkzeuglose und einhändige Verdrahtung schon ab einem Aderquerschnitt von nur 0,25mm². Sie lassen sich also leichter und damit schneller verdrahten. Trotzdem verfügen sie über sehr hohe Auszugskräfte, die über den Werten vergleichbarer Käfigzugfedern liegen, denn die Feder stemmt sich bei zunehmendem Zug immer kräftiger gegen den Leiter.
Ex-e-Zertifizierung
Die Kammern der Klemmen sind dabei so gestaltet, dass die auf den Leiter einwirkenden Querkräfte vom Isolierkragen abgefangen werden. Die Klemmen sind unempfindlich gegenüber hohen mechanischen Dauerbelastungen, wie sie bei dezentral aufgebauter Peripherie häufig zu beobachten sind, was auch durch die Ex-e Zertifizierung bestätigt wurde.
Die Push-in-Klemmen der ET 200SP decken einen sehr großen Querschnittsbereich ab: Sie sind für Adern von 0,14 mm² bis 2,5 mm² zugelassen. Die werkzeuglose Verdrahtung ist bei Verwendung von Aderendhülsen oder für eindrähtige Leiter möglich, ebenso auch für ultraschallverdichtete Leiter.
„Hot swap“-fähige Peripheriemodule
Die elektrische Funktion einer BaseUnit bzw. ihrer Klemmenanschlüsse – z. B. digitale oder analoge I/O – wird durch die Auswahl des Peripheriemoduls festgelegt, das einfach auf die BaseUnit aufgesteckt wird. Das System unterstützt partielle Inbetriebnahmen, da Funktionstests auch bei nicht vollständig mit Peripheriemodulen bestückter Station möglich sind. Derartige schrittweise Inbetriebsetzungen sind – ebenso wie der servicebedingte Austausch von Modulen – besonders einfach, da die Peripheriemodule auch unter Spannung und im laufenden Betrieb gesteckt oder gewechselt werden können.
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