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Geringster Flächenbedarf ohne Kompromisse bei Anschlusstechnik …
Einer der Hauptwünsche der Anwender an ein neues Peripheriesystem war die Optimierung der Baugröße. Priorität hatte dabei eine minimierte Stationsbreite. Durch die Verdoppelung der I/O-Kanäle pro Modul auf jetzt maximal 16 Kanäle sind ET-200SP-Stationen trotz verbesserter Klemmenzugänglichkeit bei vergleichbarer Kanalzahl und Anschlusstechnik wesentlich kompakter, insbesondere schmaler als andere Systeme. Als bisher einziges System seiner Art erlaubt ET 200SP auf nur 15mm Baubreite den direkten Anschluss von bis zu acht Sensoren mit 3-Leiteranschluss.
Doch das neue Peripheriesystem punktet auch mit einer minimierten Einbautiefe. Ohne Einschränkungen beim Anschlussquerschnitt und unter Einhaltung der vorgeschriebenen Biegeradien fügen sich ET 200SP-Stationen selbst in nur acht Zentimeter tiefe Schaltkästen oder Bedienpulte ein.
… oder Übersichtlichkeit
Zur sicheren Orientierung, Vermeidung von Verdrahtungsfehlern und zur schnellen Fehlerlokalisierung im laufenden Betrieb bietet das Peripheriesystem Simatic ET 200SP bereits werkseitig eine aussagekräftige Beschriftung und Farbkodierung. Obwohl das System so kompakt ist, konnten alle notwendigen Informationen übersichtlich auf der Frontseite aufgebracht werden und sind damit auch im betriebsbereiten Zustand ablesbar. Diese werksseitige Beschriftung kann um individuelle Kennzeichnungen ergänzt werden: Referenzkennzeichnungsschilder und Beschriftungsstreifen bieten die Möglichkeit, die Module maschinen- und anlagenspezifisch zu beschriften. Eine Farbkodierung der Klemmen, gemäß den durch das gesteckte Peripheriemodul festgelegten Potenzialen, ist durch einfaches Stecken des entsprechenden Farbkodierschildes schnell erledigt und vermeidet Verdrahtungsfehler.
Systemintegration des Powermoduls schafft zusätzlich Platz
Skalierbare Peripheriesysteme bieten meist die Möglichkeit der individuellen Lastgruppenbildung. Dazu wurde bisher ein zusätzliches Powermodul gesetzt, das die Trennung zur linken Lastgruppe sowie die Einspeisung, Anzeige, Überwachung und Diagnose der Lastspannung übernimmt. Außerdem hat das Powermodul häufig noch eine Filterfilterfunktion und bietet Schutz gegen Verpolung.
All diese Funktionen wurden bei der neuen ET 200SP in die Grundkomponenten des Systems integriert. Für den Anwender bedeutet dies den Entfall des Powermoduls. Das bewirkt eine weitere Steckplatzeinsparung pro Lastgruppe, eine höhere Flexibilität bei der Projektierung und letztlich wird auch Lagerplatz eingespart.
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