Steuerungstechnik

Skalierbares Peripheriesystem mit hoher Benutzerfreundlichkeit

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Montageaufwand reduziert

Das neue Peripheriesystem nutzt eine Aufbautechnik mit stehender Verdrahtung. Diese Konstruktion erlaubt die Vorverdrahtung ohne Elektronik sowie den einfachen Austausch von Peripheriemodulen im laufenden Betrieb, ohne Einfluss auf die Verdrahtung nehmen zu müssen.

Dazu werden die “BaseUnits” (BU) – dies sind die Grundelemente des elektromechanischen Aufbaus – auf eine Norm-Profilschiene geschnappt und aneinander gereiht, wobei sich automatisch der Rückwandbus mit Energieversorgung und Kommunikationsverbindungen aufbaut. So wird der Aufwand für Montage und Verdrahtung minimiert.

Rückwandbus geschirmt

Formschlüssige und untereinander verastende Verbindungen bewirken dabei eine hohe mechanische Robustheit des Gesamtaufbaus. Die sich selbstaufbauende vollständige Schirmung des Rückwandbusses gewährleistet eine bisher nicht erreichte Funktionssicherheit beim Datenaustausch, selbst unter widrigen Umgebungsbedingungen und über lange Betriebszeiten.

Die BaseUnits tragen auch die Klemmen, über die die Sensorik und Aktorik an das Peripheriesystem angeschlossen werden kann. Diese können notfalls komplett als Klemmenbox aus dem Verbund der BaseUnits entnommen und ausgetauscht werden.

Durch Push-in-Klemmen kompakt und übersichtlich

Die Klemmenboxen auf den BaseUnits weisen eine entscheidend verbesserte Klemmentechnik und Anordnung auf. Die Signalleitungen werden an Push-In-Klemmen angeschlossen. Diese Klemmen wurden speziell für das System ET 200SP entwickelt.

Die neuen Klemmen ermöglichen eine sehr platzsparende Anordnung. Federöffner und Klemmen sind dabei nebeneinander angeordnet, nicht – wie bisher üblich – abwechselnd untereinander. So wurden das Rastermaß der Klemmen und die Bauhöhe der Klemmenbox um beachtliche 64 Prozent verringert. Außerdem ist nun zweifelsfrei klar, welcher Federöffner zu welcher Klemme gehört, und seine Werkzeugöffnung bleibt auch bei voll verdrahteter Peripheriestation unverdeckt und einfach zugänglich.

Selbsthaltende Messabgriffe

Ebenfalls neu sind die gut zugänglichen Messabgriffe, die selbsthaltend ausgeführt sind. Sie erleichtern und beschleunigen insbesondere die bei Inbetriebnahme oder Fehlersuche häufig hilfreichen Mehrpunktmessungen. Selbst mehrkanaliges Data-Logging ist nun ohne weitere Hilfsmittel und Vorbereitungen möglich, was die Maschinendiagnose deutlich vereinfacht.

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