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Fahrerlose Transportsysteme sind ein weiterer möglicher Einsatzbereich: Hier dienen die Daten der Encoder als Basis für die navigationsunterstützte Positionserkennung und zur streckenabhängigen Umschaltung der Schutz- und Warnfelder von Sicherheits-Laserscannern.
Pluspunkt durch Diagnose
Die flexible Einsetzbarkeit hilft Anwendern dabei, Lagerhaltungs-, Montage- und Wartungskosten zu sparen. Aber auch darüber hinaus bieten die Ethernet-Encoder AFS60 und AFM 60 echten Mehrwert – dafür sorgt die Vielzahl integrierter Diagnosefunktionen.
Dazu gehört beispielsweise die Überwachung der Temperatur im Inneren der Bauteile. Beim Erreichen vorgegebener Minimal- und Maximalgrenzwerte weist die Steuerung automatisch auf einen möglicherweise kritischen Betriebszustand hin.
Zusätzlich sind die Encoder mit je zwei Betriebsstundenzählern ausgestattet. Der erste startet beim Anlegen der Spannung, der zweite zählt die tatsächlichen Wellendrehungen. Der aktuelle Betriebszustand der beiden Ports, der Encoder-Funktion sowie des Datentransfers werden über fünf Duo-LEDs direkt am Encoder angezeigt.
Ebenfalls überwachen lassen sich programmierbare Positionsgrenzwerte, etwa für Nockenschaltfunktionen.
Abgerundet wird das Diagnosepaket durch die Erfassung der Geschwindigkeit bzw. Drehzahl zum Schutz des Encoders und der gesamten Anlage vor Überlastungen.
Aktive Fehlererkennung
Ein weiteres Highlight ist die so genannte DLR-Funktionalität (Device-Level-Ring). Dabei versendet der Encoder zur Netzwerküberwachung über den Dual-Port-Switch in kurzen Intervallen kleine Datenpakete, so genannte Beacon Frames. Auf diese Weise testet das Gerät permanent und aktiv die Verfügbarkeit der Netzwerkteilnehmer und der Verbindungen zwischen ihnen. Bei einem Fehler wird durch einen Richtungswechsel der Beacon-Frame-Übertragung in weniger als 3 ms die Kommunikation zwischen den Geräten und der Steuerung wieder hergestellt.
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