Steckverbinder Steckbare Reihenklemmen sorgen für mehr Modularität im Schaltschrankbau

Autor / Redakteur: Reiner Busse* / Dipl. -Ing. Ines Stotz

Steckbare Reihenklemmen spielen im Maschinen- und Anlagenbau längst eine bedeutende Rolle. Denn sie bieten eine Lösung für zwei wichtige Anforderungen: Flexibilität und Modularität. Phoenix Contact verspricht mit seinem umfangreichen Stecksystem Combi genau das.

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Schaltschrank-Installationen werden zunehmend modular errichtet steckbare Lösungen für die Verdrahtung und Verkabelung bringen hier Vorteile.
Schaltschrank-Installationen werden zunehmend modular errichtet steckbare Lösungen für die Verdrahtung und Verkabelung bringen hier Vorteile.
(Bild: Phoenix Contact)

Steckbare Reihenklemmen werden im Maschinen- und Anlagenbau aus unterschiedlichen Gründen gerne eingesetzt. Einer der Hauptründe ist die Unterstützung der Modularität – Maschinen werden aufgrund ihrer Größe und Komplexität zunehmend modulweise errichtet. Bei der Montage modular aufgebauter Anlagen müssen die Maschinenteile am Aufstellungsort zusammengefügt und entsprechend im Schaltschrank verdrahtet werden. In dieser Phase kommt die Stärke der steckbaren Reihenklemmen besonders zum Tragen, denn die Klemmpunkte lassen sich jetzt durch einfaches Stecken verbinden. Auch auf Änderungswünsche, die häufig noch kurz vor dem Auslieferungstermin anstehen, lässt es sich dann flexibel reagieren. Da hier mehrpolige Stecker mit bis zu 15 Polen zum Einsatz kommen, ist die Verdrahtungszeit entsprechend kurz.

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Einen weiteren Vorteil bietet das integrierte Codiersystem: In der Grundklemme und im Stecker des Combi-Systems sind die dazu benötigten Komponenten bereits enthalten. Für eine bessere Visualisierung einer kodierten Schnittstelle stehen Kodierelemente in roter Signalfarbe zur Verfügung. Insgesamt lässt sich so die Montagezeit am Aufstellungsort deutlich reduzieren, und gleichzeitig werden Fehlerquellen bei der Verdrahtung der Maschinen eliminiert.

Megatrend Miniaturisierung hält an

Das Dauerthema Miniaturisierung spielt hier ebenfalls eine Rolle. Steuerungsaufgaben werden komplexer, die Industrie 4.0 hält Einzug im Maschinen- und Anlagenbau – und die Verdrahtungsaufwände nehmen zu. Je stärker jeder Quadratmeter in der Fertigungshalle zum Kostenfaktor wird, desto wertvoller wird auch der Platz im Schaltschrank. Bei einem der gegenwärtigen Trends geht es darum, den Schaltschrank in die Maschine zu integrieren – um Platz zu sparen, soll der herkömmliche „externe“ Schaltschrank entfallen. Hier setzt das Programm der steckbaren Reihenklemmen an: Miniatur-Klemmen sorgen für die Kontaktierung auch bei engen Platzverhältnissen. Grundklemmen aus dem Combi-Programm und Stecker mit horizontaler Leitereinführungsrichtung bieten die nötige Flexibilität in jeder Einbaulage.

Und flexible Kupplungen erlauben unterschiedliche platzsparende Verdrahtungsmöglichkeiten:

  • Auf der Tragschiene: dabei werden die Leiter horizontal angeschlossen, und die Anschlusstechnik ist von zwei Seiten bedienbar.
  • Als fliegende Verbindung: dabei können die steckbaren Klemmpunkte etwa im Kabelkanal verschwinden.
  • Als Wanddurchführung: dabei ermöglicht ein scheinbar simples Zubehörteil die Montage in einem einfachen, rechteckigen Wandausschnitt – so lassen sich die Combi-Kupplungen in Durchgängen im Schaltschrank auf einfache Weise montieren.

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