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Kompaktsteuerungen

Steuerung für Roboter, Servoantriebe, Frequenzumrichter und I/Os

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Die Singular-Control-Lösung von Yaskawa ermöglicht es, Roboter, Servoantriebe, Frequenzumrichter und I/Os über einen einzigen Controller zu steuern. Die Voraussetzung dafür schafft die Maschinen-Kompaktsteuerung MP3300iec RBT.

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Die Singular-Control-Lösung von Yaskawa ermöglicht es, Roboter, Servoantriebe, Frequenzumrichter und I/O’s über einen einzigen Controller zu steuern. Die Voraussetzung dafür schafft die Maschinen-Kompaktsteuerung MP3300iec RBT.
Die Singular-Control-Lösung von Yaskawa ermöglicht es, Roboter, Servoantriebe, Frequenzumrichter und I/O’s über einen einzigen Controller zu steuern. Die Voraussetzung dafür schafft die Maschinen-Kompaktsteuerung MP3300iec RBT.
(Bild: Yaskawa)

Die MP3300iec RBT erweitert die aktuelle Produktreihe MP3000 um eine besonders leistungsfähige Modellvariante. Die einheitliche Anwendungsprogrammierung erfolgt über ein einziges Softwaretool (MotionWorks IEC) mit Standard-PLCopen- und Yaskawa-spezifischen Funktionsblöcken, die kostenlos verfügbar sind und die Anlagen-Programmierung vereinfachen sollen. Zum Funktionsumfang gehören auch die Integration der Visualisierung, die Einbindung von Kamerasystemen, das Conveyor-Tracking, eine Group Toolbox und viele weitere Features.

Roboter in bestehende Architekturen implementieren

Maschinenbauer und Anwender können mit dieser Lösung Roboter in bestehende Architekturen implementieren, ohne dass dafür eigens ein Programmiergerät (Teachbox) oder eine proprietäre Roboterprogrammiersprache erforderlich ist. Der Bewegungsablauf der einzelnen Achsen des Roboters oder auch von Delta- und kundenspezifischen Kinematiken wird in der Firmware des Controllers berechnet. Der Programmierer soll sich damit ganz auf die Applikation konzentrieren können, ohne sich um die zugrundeliegende komplexe Technik kümmern zu müssen.

Aktuell lassen sich die Motoman-Roboter mit den Steuerungen der Reihen DX200, YRC1000 und YRC1000 Micro per Mausklick so in die Maschinenarchitekturen einfügen, dass sie der Programmierer mit den bekannten PLC-Open-Funktionsblöcken ansteuern kann.

Eine Kompaktsteuerung – ein Softwaretool

Verfügt die Maschine zudem über Standard-Motion-Control-Achsen, Frequenzumformer oder I/Os, kann das gesamte System in nur einer Softwareumgebung programmiert werden. Damit lassen sich Flexibilität und Maschinendurchsatz erhöhen, ohne dass das Anwendungsprogramm geändert werden muss oder neue Steuerungen in das System einzubinden sind.

Mit ihrer Echtzeit Ethernet-Bus Mechatrolink III sorgt die Kompaktsteuerung für die einfache Synchronisierung von Robotern, Servoachsen, Frequenzumrichtern und I/Os. Die CPU-Größe und die Basiseinheit lassen sich frei wählen. Somit kann bei künftigen Erweiterungen die Leistung mit einer größeren CPU erhöht werden.

Motion Controller mit Sigma-7-Servosystemen

In Verbindung mit den hochperformanten Sigma-7-Servosystemen spielt der Motion Controller MP3300iec seine Stärken aus. So können mit der Standardausführung bis zu 32 reelle Achsen gleichzeitig gesteuert werden. In der RBT-Ausführung sind es sogar 62 reelle und 2 virtuelle Achsen. Die Kombination aus Sigma-7-Servoachsen und MP-Controller wird als eine einfache Möglichkeit genannt, leistungsfähige Motion-Anwendungen zu realisieren. Die Servosysteme stellen dem Controller hierbei neben Prozessdaten auch Statusinformationen wie z.B. eine Schwingungsanalyse zur Verfügung. Die Daten lassen so Rückschlüsse auf den Zustand der Gesamtanlage zu und ermöglichen eine effiziente Wartungsplanung der Maschine, so der Hersteller.

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