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Zustandsüberwachung Virtuelle Sensorik für Antriebselektronikeinheiten

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Nord Drivesystems arbeitet an der Entwicklung von Funktionen zur Zustandsüberwachung mit virtueller Sensorik. Was virtuelle Sensorik bedeutet, wird am Beispiel der Öllebensdauer erläutert.

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Die Antriebstechnik wird befähigt, rein rechnerisch und ohne Hardwarekosten für Sensoren vorausschauend Wartungstermine zu ermitteln. Diese Funktionen werden voraussichtlich ab Ende 2018 in allen Nord-Antriebselektronikeinheiten mit PLC zur Verfügung stehen.
Die Antriebstechnik wird befähigt, rein rechnerisch und ohne Hardwarekosten für Sensoren vorausschauend Wartungstermine zu ermitteln. Diese Funktionen werden voraussichtlich ab Ende 2018 in allen Nord-Antriebselektronikeinheiten mit PLC zur Verfügung stehen.
(Bild: Nord Drivesystems)

Die Antriebstechnik wird damit befähigt, rein rechnerisch und ohne Hardwarekosten für Sensoren vorausschauend Wartungstermine zu ermitteln. Die integrierte PLC wertet zum einen umfangreiche Betriebsdaten wie Strom, Spannung und Drehzahl aus. Aus den Betriebsdaten, die ohnedies im Frequenzumrichter vorliegen, wird die aktuelle Öltemperatur indirekt berechnet. Unter Berücksichtigung der produktspezifischen Eigenschaften des verwendeten Schmiermittels wird die Ölalterung ermittelt. Die Schmierstofflebensdauer soll sich damit optimal ausnutzen lassen.

Virtuelle Sensorik für Ende 2018 angekündigt

Nord hat durch Versuche validiert, dass die berechnete Öltemperaturkurve der realen, gemessenen Temperaturkurve nahezu deckungsgleich folgt. Der Hersteller bereitet derzeit eine serienreife Lösung vor. Dabei ist die Validierung der Temperaturverläufe unter verschiedenen Belastungszuständen geplant. Funktionen zur vorausschauenden Wartung werden voraussichtlich ab Ende 2018 in allen Nord-Antriebselektronikeinheiten mit PLC zur Verfügung stehen.

Merkmale auf einen Blick:

  • Funktion von Frequenzumrichtern mit integrierter PLC,
  • genauere Festlegung der Wartungsintervalle, um Betriebskosten zu reduzieren und die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen,
  • serienreife Lösung geplant für Ende 2018,
  • reine Softwarelösung ohne Hardwarekosten für Sensorik/Auswerteeinheiten.

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