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Anwendung Flexodruckmaschine Warum Kontrastsensoren in Miniaturbauform die Standardbauform ablösen sollten

Autor / Redakteur: Jessica Priscott* / Dipl. -Ing. Ines Stotz

Bei der Detektion von Druckmarken auf Endlosmaterialien kommt es auf Schnelligkeit und die präzise Unterscheidung auch geringer Kontrastunterschiede an. Der britische Hersteller von Flexodruckmaschinen Edale fand beide Voraussetzungen beim Miniatur-Kontrastsensor von Sensopart erfüllt – sparte Platz und sogar die Hälfte der Kosten ein.

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Rund 15 Kontrastsensoren steuern den Druck- und Schneidevorgang in einer Flexodruckmaschine FL-3 des britischen Herstellers Edale.
Rund 15 Kontrastsensoren steuern den Druck- und Schneidevorgang in einer Flexodruckmaschine FL-3 des britischen Herstellers Edale.
(Bild: Edale)

Die Flexodruckmaschinen FL-3 des britischen Herstellers Edale werden überwiegend zur Bedruckung von Etiketten und Produktverpackungen eingesetzt. Rund 15 Kontrastsensoren steuern den Druckvorgang und den Schnitt der Endlosmaterialien aus Papier oder Folie, in dem sie die auf die Materialien aufgedruckten Schnitt- und Passermarken identifizieren.

Der bisher eingesetzte Kontrastsensor in Standardbaugröße (55 x 75 x 30 mm³) musste aufgrund einer Produkt-Abkündigung durch eine hinsichtlich der Leistungsdaten gleichwertige Alternative ersetzt werden. Zugleich sollte der neue Sensor eine kompaktere Bauform aufweisen, um ihn flexibler und unauffälliger in der Maschine verbauen zu können.

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Miniatur-Kontrastsensor mit Multicolor-Auswertung

Der erst vor wenigen Monaten auf dem Markt eingeführte Miniatur-Kontrastsensor FT 25-RGB von Sensopart erfüllte alle Anforderungen: Mit Abmessungen von 34 x 20 x 12 mm3 beträgt sein Gehäusevolumen nur rund ein Fünfzehntel des bisher eingesetzten Sensors und bietet dabei gleiche oder sogar bessere Leistungsdaten. Mit seiner Multicolor-Auswertung – der Sensor wählt automatisch die für den gegebenen Kontrastunterschied optimale Sendefarbe Rot, Grün oder Blau – lassen sich auch geringe bzw. schwierige Kontraste, wie z.B. gelbe Druckmarken auf weißem Hintergrund, zuverlässig detektieren.

Exakte Positionierung auch bei hoher Bahngeschwindigkeit

Aufgrund der hohen Bahngeschwindigkeit von bis zu 200 m/min war in der gegebenen Anwendung nicht nur eine zuverlässige, sondern auch eine schnelle Druckmarkenerkennung verlangt. Mit seiner hohen Schaltfrequenz von bis zu 25 kHz erfüllt er auch diese Anforderung, zudem weist er eine kurze Ansprechzeit von 20 µs und einen geringen Jitter von 10 µs auf, wodurch eine präzise Positionierung und ein genauer Schnitt der Endlosmaterialien gewährleistet ist. Der helle Lichtfleck mit länglicher, scharfer Kontur (1 x 4 mm2) und hoher Tiefenschärfe (±3 mm) ermöglicht eine sichere Detektion unterschiedlicher Druckmarken auf verschiedenen Materialien sowie bei Materialflattern.

Sensor mit kundenspezifischem Teach-in

Die Eigenschaften des Miniatur-Kontrastsensors überzeugten also rundherum, nur eine Änderung wünschte sich Edale: Der neue Sensor sollte nach Möglichkeit wie der alte zu bedienen sein. Sensopart erstellte daraufhin eine kundenspezifische Single-Teach-Software, um den FT 25-RGB an das gewohnte Bedienkonzept des alten Sensors von einem anderen Hersteller anzupassen. Da die rund 15 Sensoren pro Maschine bei jedem Formatwechsel neu eingerichtet werden, bedeutete dieser flexible Service für die Kunden von Edale eine große Erleichterung. Das Teach-in der Sensoren wird dynamisch via Steuerleitung durchgeführt, weil die Sensoren an schwer zugänglichen Stellen montiert sind.

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