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Verbindungstechnik 15 Jahre ohne Ausfälle

| Autor / Redakteur: Rudolf Kosubek * / Lea Drechsel

RWE Power in Frechen setzt Reihenklemmen und Rangiertechnik von Wago ein. Seit mehr als 15 Jahren funktionieren die elektrischen Verbindungen sicher – trotz hoher Belastung.

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„Seit 15 Jahren setzen wir Wago-Federklemmtechnik ein und hatten bisher keine Schwierigkeiten“, meint der Bereichsleiter für elektrische Instandhaltung Klaus Schramm von RWE Power.
„Seit 15 Jahren setzen wir Wago-Federklemmtechnik ein und hatten bisher keine Schwierigkeiten“, meint der Bereichsleiter für elektrische Instandhaltung Klaus Schramm von RWE Power.
(Bild: WAGO)

Die RWE Power AG setzt in ihren rheinischen Werken Brikettfabrik Wachtberg/Frechen und der Braunkohleveredelung in Ville/Berrenrath über 100.000 Wago-Reihenklemmen mit Cage-Clamp-Anschlusstechnik ein. Die Bilanz nach mittlerweile 15 Jahren: kein einziger Ausfall. In der Praxis konnten vor allem der wartungsfreie Einsatz und die einfache Installation überzeugen.

In den RWE-Anlagen in Berrenrath bei Hürth (Rhein-Erft-Kreis) wird für industrielle Kunden Braunkohlenstaub produziert. Hierfür wird die Rohkohle gesiebt, in Röhrentrocknern auf einen Wassergehalt von 12 % getrocknet und in Stabschwingmühlen gemahlen. Diese Mühlen bestehen aus jeweils zwei parallel aneinander gekoppelten Mahltrommeln, die zu etwa zwei Dritteln mit metallischen Mahlstäben gefüllt sind. Eine umlaufende Unwucht versetzt die Stäbe in Schwingung. Zwischen ihnen zerreibt sich die zuvor aufbereitete und getrocknete Braunkohle auf die geforderte Mahlfeinheit.

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Seit 15 Jahren schraublose Reihenklemmen im Einsatz

Klaus Schramm, Bereichsleiter für elektrische Instandhaltung im Cost Center Fabrik Frechen beschreibt die technologische Entwicklung einer Kohleveredelungsanlage: „Wo früher 200 Klemmstellen für die gesamte elektrische Ausrüstung ausgereicht haben, benötigen wir für die gleiche Anlage mit ihren umfangreichen Automatisierungskomponenten heute mehrere Tausend Klemmstellen. Deshalb haben wir uns frühzeitig nach einer Alternative zu Reihenklemmen mit Schraubverbindungen umgesehen.“

Zu den wichtigsten Anforderungen an die Technik zählten die qualitativ hochwertige, wartungsfreie und einfache Verdrahtung bei einer hohen Packungsdichte. Klaus Schramm berichtet, dass die schraublosen Klemmen bereits vor 15 Jahren bekannt und praxisbewährt waren.

Der Bereichsleiter berichtet zurückblickend: „Wir waren trotzdem zunächst skeptisch und haben uns die Cage-Clamp-Anschlusstechnik bei Wago angesehen. Dort waren wir überrascht von dem großen Prüfungsaufwand, der schon damals betrieben wurde, um die Zuverlässigkeit der elektrischen und mechanischen Eigenschaften der Klemmverbindung zu gewährleisten. Das hat uns absolut überzeugt.“

Bedenken wurden vor Ort und dank Kontrollen ausgeräumt

Im Vergleich zum Schraubanschluss hat die Federklemmtechnik grundlegende Vorteile. Gerade in Projekten mit derart vielen Anschlusspunkten wie bei RWE, sind die einfache Handhabung vom Anwender und die Langzeitbeständigkeit der Verbindungen von besonderer Bedeutung. Denn: Der Kontakt wird über eine Feder als dynamisches Befestigungselement hergestellt, damit ist die Kontaktqualität immer gleich hochwertig ohne Wartungsaufwand über die gesamte Lebensdauer. Optional ist es möglich, die Klemmen mittels einer Thermokamera zu überprüfen, wie RWE es macht. Diese Maßnahme stellt einen erheblich geringeren Aufwand dar, als die Schraubklemmen zu prüfen und turnusmäßig nachzuziehen.

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