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Blue Light Hazard Array-Spektrometer bestimmt zuverlässig Blue Light Hazard

| Redakteur: Katharina Juschkat

Mit dem streulichtkorrigierten CAS 140D zeigt Instrument Systems ein Array-Spektrometer, das Blue Light Hazard zuverlässig bestimmen kann.

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Das CAS 140D erfasst laut Hersteller zuverlässig Blue Light Hazard.
Das CAS 140D erfasst laut Hersteller zuverlässig Blue Light Hazard.
(Bild: Instrument Systems / Eugen Gebhardt)

Auf der Light & Building in Frankfurt zeigt Instrument Systems Messplätze für spektralradiometrische und photometrische Messaufgaben. Mit dem streulichtkorrigierten CAS 140D bietet das Unternehmen ein Array-Spektrometer an, das zur Beurteilung der Blaulichtgefährdung durch Lichtquellen (Blue Light Hazard) geeignet ist und die vorgeschriebenen Grenzwerte einhält.

Streulichtkorrektur sorgt für präzise Ergebnisse

Durch die Streulichtkorrektur sind die Messungen sehr präzise.
Durch die Streulichtkorrektur sind die Messungen sehr präzise.
(Bild: Instrument Systems)

Aufgrund von Streulicht bei Messungen mit einem Spektralradiometer auf Array-Spektrometer-Basis konnte es bisher zu einer Unterschätzung des Blue Light Hazards kommen. Dies wird laut Herstellerangabe beim CAS 140D auf zwei Arten vermieden: Die verwendete Optik und Mechanik im Spektrographenblock sind im Hinblick auf störendes Streulicht optimiert. Zudem hat Instrument Systems eine Streulichtkorrekturmatrix in den Kalibriervorgang eingebunden, was Blue Light Hazard präzise bestimmen soll.

Nach den Normen IEC 62471 und IEC 62778 werden an Spektralradiometer sehr hohe Qualitätsanforderungen gestellt, wenn sie zur Beurteilung der Blaulichtgefährdung durch Lichtquellen verwendet werden. Neben dem Streulichtverhalten sind auch die Empfindlichkeit und die Wellenlängengenauigkeit relevant, da die verwendeten Bewertungsspektren teilweise sehr steile Gradienten besitzen. Bei dem CAS 140D sinkt aufgrund einer neuen Kalibrierung die Wellenlängengenauigkeit der Messungen unter den in IEC 62471 vorgeschriebenen Wert von ±0,2 nm. Damit erfüllt das streulichtkorrigierte Spektrometer die erforderlichen Norm-Grenzwerte zur Prüfung der Blaulichtgefährdung.

Weitere Lösungen von Instrument Systems auf der Light & Building

Energieeffiziente Lichtlösungen in Gebäuden erfordern die hochpräzise und schnelle Prüfung von mittelgroßen LED-Modulen nach der EU-Ökodesign-Richtlinie. Instrument Systems zeigt auf der Messe dazu sein Goniophotometer LGS 1000, mit dem über ein Zusatzmodul der Specwin-Pro-Software umfassende ErP-Tests zur Erstellung der Prüfberichte möglich sind.

Die Berechnung des Unified Glare Rating (Blendung einer Beleuchtungsanlage) wird live auf der Messe am kompakten Goniospektralradiometer LGS 350 vorgeführt, mit dem die winkelabhängige Abstrahlcharakteristik von kleinen bis mittelgroßen SSL-Leuchten und LED-Modulen bestimmt werden kann. An dieser Messstation können Besucher auch das neue DSP 200 Photometer für ultraschnelle „on-the-fly“-Messungen der räumlichen Lichtverteilung testen.

Da die Beurteilung von Farbreizen immer wichtiger wird, hat Instrument Systems seine Prüflabore für farbmetrische Größen nach ISO 11664 akkreditieren lassen. An der Messstation mit Ulbricht-Kugel ISP 2000 können die korrelierte Farbtemperatur CCT und der Color-Rendering-Index CRI mit einer hohen Messgenauigkeit bestimmt werden.

Light & Building 2018: Halle 4.1, Stand K89

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