Sensorik

CO-Sensor: So klein wie eine Knopfzelle

| Redakteur: Ines Stotz

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(Bild: Unitronic)

Unitronic stellt auf der Sensor+Test einen ultrakompakten CO-Sensor vor – mit lediglich 14 mm Durchmesser und 5 mm Höhe. Das Unternehmen verspricht, damit den weltweit kleinsten elektrochemischen CO-Sensor im Portfolio zu haben.

Dank Verwendung eines neuen einzigartigen Elektrolyten kommt der von Figaro Engineering entwickelte TGS5141 erstmals ganz ohne Wasserspeicher aus, wodurch sich die Baugröße gegenüber dem Vorgängermodell TGS5042 um rund 90 Prozent und das Gewicht auf nur noch 2,5 g verringert.

Die durchschnittliche Lebenserwartung des für batteriebetriebene Detektoren geeigneten, preislich im Bereich herkömmlicher MOS-Sensoren angesiedelten CO-Sensors liegt bei über 10 Jahren. Der UL-zertifizierte TGS5141 zeichnet sich zudem durch eine hohe Langzeitstabilität und CO-Selektivität aus. Der typische Messbereich reicht von 0 bis 10.000 ppm, die Ansprechzeit beträgt weniger als 60 s, und die Messwerte am Sensorausgang verhalten sich jeweils linear zur Gaskonzentration.

Sensor erzeugt die für den Betrieb benötigte Energie selbst

Da der Sensor die für den Betrieb benötigte Energie selbst erzeugt und der Stromverbrauch der zusätzlich benötigten Auswertelektronik mit wenigen µA extrem gering ausfällt, ist ein praktisch wartungsfreier Betrieb sichergestellt. Der Sensor kann im Temperaturbereich von -10 bis 50°C uneingeschränkt eingesetzt werden.

Zu den typischen Anwendungsbereichen zählen neben tragbaren CO-Monitoren und besonders kompakten Kohlenmonoxid-Gasmeldern für Wohnungen, Labore, Garagen oder Wohnmobilen vor allem auch Multisensor-Branddetektoren.

Wie schon seine Vorgängermodelle ist er auch mit individuellen Empfindlichkeitsdaten ausgestattet. Beim Einbau wird somit keine weitere Kalibrierung benötig. Außerdem trägt die Verwendung der UL2034 und RoHS-konformen Sensoren zur Minimierung der Geräte-Zulassungskosten bei.

Sensor+Test: Halle 12, Stand 267

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