Dezentralisierung
„Neue Remote-I/O-Geräte eröffnen flexible Wege in der Automatisierung“

Von Lapp 4 min Lesedauer

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Lapp hat sein Angebot im Bereich Industrial Communication durch die neue Produktreihe Unitronic Access erweitert und bietet nun eigene Remote-I/O-Geräte an. Dadurch werden neue Ansätze für die dezentrale Sensor-Aktor-Kommunikation möglich, mit minimalem Aufwand bei Verkabelung und Integration. Im Interview erläutert Jürgen Greger, Produktmanager Industrial Communication bei Lapp, warum die Dezentralisierung in der Fabrikautomation immer wichtiger wird

Jürgen Greger, Experte für industrielle Kommunikation bei Lapp.(Bild:  Lapp)
Jürgen Greger, Experte für industrielle Kommunikation bei Lapp.
(Bild: Lapp)

Herr Greger, der Kommunikationsstandard IO-Link wird in der industriellen Automatisierung immer wichtiger. Warum ist das so?

Jürgen Greger: IO-Link hat sich als moderner Kommunikationsstandard etabliert, der die klassische analoge und digitale Signalübertragung zunehmend ablöst. Anders als bei einfachen binären Schnittstellen erlaubt IO-Link den Austausch umfangreicher Datenpakete mit bis zu 32 Byte pro Zyklus – und das über kostengünstige, ungeschirmte Standardkabel. So lassen sich nicht nur Prozessinformationen in Echtzeit übermitteln, sondern auch umfassende Diagnosefunktionen nutzen. Zudem können Geräte aus der Ferne parametriert und im Fehlerfall schnell und unkompliziert ersetzt werden – ganz ohne manuelle Neukonfiguration. Diese Eigenschaften machen IO-Link zur idealen Lösung für die Feldebene, auf der Sensor- und Aktordaten zuverlässig erfasst und weitergegeben werden.