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Mit Langzeit-Prüfprogramm Qualität sicherstellen
Verpressungsgrad und Schliffbild können wichtige Indikatoren für die Qualität sein, ein Langzeit-Prüfprogramm sollte aber dennoch durchgeführt werden. Nach DIN EN 60352-2 werden folgende Aspekte abgeprüft:
- in einer mechanischen Prüfung die Auszugskraft – ohne Isolierhalterung, falls vorhanden
- in einer elektrischen Prüfung der Durchgangswiderstand und die Strombelastung
- in einer klimatischen Prüfung Temperatur-Schock, trockene Wärme, Klimafolge/Feuchte und Kälte
- in einer Korrosionsprüfung mit schwefeldioxidhaltiger Atmosphäre die Gasdichtheit der Crimp-Verbindung
Für den Entwickler sind bei der Konstruktion die Kontaktverrastung im Isolierkörper und die Längung des Crimp-Kontaktes wichtige Kriterien. Die Längung während des Pressvorgangs durch die Umformung des Kontaktmaterials ist unvermeidlich. Damit der gecrimpte Kontakt in der Kammer des Isolierkörpers verrastet, muss die Längenveränderung toleriert werden. Die Längenausdehnung nach dem Crimp-Vorgang sollte bis 10 mm² auf maximal 0,5 mm begrenzt werden.
Das Vierkantprofil umschließt aufgrund seiner Form den Kontakt vollständig, verpresst das Leiter- und Kontaktmaterial gleichmäßig und zeichnet sich durch ein gleichmäßiges gasdichtes Crimp-Bild aus. Die Länge der Crimp-Zone und des Vierkantprofils hängt vom Querschnitt ab. Die Kontaktierung zwischen Leiter- und Kontaktmaterial ist durch die flächige Verpressung aller Einzeldrähte wabenförmig, Hohlräume zwischen den Einzeldrähten sind zu vermeiden. Aufgrund der großen länglichen Crimp-Zone wird nach dem Pressvorgang in dieser Form der Kontakt deutlich verlängert – was bei der Konstruktion des Isolierkörpers beachtet werden sollte.
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