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Roboter Depalettieren per Roboter

Redakteur: Reinhard Kluger

Dietmar Schmidt, Kellerei- und Anlagentechnik, aus Merdingen am Tuniberg, ist eng verbunden mit der Firma Tartex & Dr.Ritter GmbH, Freiburg. Beide Unternehmen stehen für zukunftsorientierte Produktion und vertrauen auf die Roboter der Kawasaki Robotics GmbH.

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Komplexe Greiftechnik für schweren Betrieb – Aufnahme der Glaskörper durch Verschieben einer kompletten Lage.
Komplexe Greiftechnik für schweren Betrieb – Aufnahme der Glaskörper durch Verschieben einer kompletten Lage.
(Kawasaki)

Die Tartex & Dr. Ritter GmbH ist als Marktführer für vegetarische Brotaufstriche auf eine reibungslose, schonende und prozesssichere Produktion ihrer Brotaufstriche, Pasteten und Soßen angewiesen, so Herr Helmut Langner, Betriebsleiter der Firma Tartex & Dr. Ritter. Prozesssichere Lösungen sind ein Muss und Experimente in der Produktion undenkbar. Für Dietmar Schmidt ist dies Alltag seit 1984. Schließlich arbeitet das Unternehmen seit Jahren in diesem Umfeld und ist langjähriger Partner für Automatisierungslösungen von Tartex & Dr. Ritter. Genau wie Kawasaki Robotics. Der erste Roboter der Kawasaki Robotics GmbH wurde bei Tartex & Dr. Ritter im Jahre 2003 in Betrieb genommen und leistet seither gute Dienste. Mit den 2010 und 2012 gelieferten Anlagen sind nunmehr sechs Kawasaki Roboter zur vollsten Zufriedenheit bei Tartex & Dr. Ritter im Einsatz.

Echter Bolide als Roboter

Bei der zuletzt installierten Anlage handelt es sich um ein echtes Schwergewicht. Waren die vorangegangenen Anlagen zum Verpacken und Palettieren der Pasteten mit kleineren Robotern der F-Serie bis 50 kg ausgestattet, so handelt es sich bei dieser Installation eines Kawasaki MD400N mit 400 kg Traglast und einer Reichweite von über 3 Metern um einen echten Boliden der Robotertechnik. Der Roboterarm ist auf einem 1,5 m hohen Sockel montiert, so dass die Gesamtanlage im Stillstand eine Höhe von über vier Metern aufweist. Dieser Roboter wird zum Depalettieren und Abschieben von leeren Produktgläsern eingesetzt, um diese in die Produktion, genau gesagt in die Abfüllung, einzuschleusen. Die geforderte Taktzahl von maximal 10.800 Gläser pro Stunde war dabei kein Problem, da sich dieser Roboter nicht mit den einzelnen Gläsern sondern mit dem Abräumen kompletter Gläserlagen von Paletten befasst.

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