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Ergibt sich nun ein Fehler im Ring, wird das Netzwerk vom Ring Supervisor umkonfiguriert. Die Kommunikation zwischen den Teilnehmern ist trotz des Fehlers weiterhin möglich.
Zusammenfassung
Die Device-Level-Ring-Topologie eignet sich sehr gut dazu, die Ausfallsicherheit eines einfach zu installierenden Ethernet-Netzwerks zu erhöhen. Zum Aufbau dieses Netzwerks sind keine zusätzlichen Switches erforderlich; die Verkabelung erfolgt von Knoten zu Knoten, was Aufwand und Kosten im Vergleich zu einer sternförmigen Verkabelung verringert.
Weiterhin ist ein DLR-Netzwerk so flexibel, dass man es in andere Topologien integrieren kann. Selbst Teilnehmer, die nicht über die integrierte DualPort-Technologie verfügen, lassen sich mit dem T-Abgang 1783-ETAP in ein DLR- Netz einfügen.
Schlussendlich unterstützt die DLR-Technologie den IEEE 1588-Standard zur präzisen Zeitsynchronisation, sowie den standardisierten Quality of Service (QoS)-Mechanismus, um Datenübertragungen zu priorisieren. Somit gestaltet sich auch der Einsatz von Achssteuerungen in einem DLR-Netzwerk unproblematisch.
Peter Pesch, Commercial Engineer Integrated Architecture, Rockwell Automation, Haan-Gruiten
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