Rockwell Automation

Dezentrale Automatisierung mit Motorstartern

Seite: 4/4

Anbieter zum Thema

Ganz schnell wieder in Betrieb

Als Alternative kann man die Datensätze jedoch auf einem Handterminal, d.h. ein weiteres Gerät im Netzwerk, abspeichern. Bei einem später eventuell nötigen Austausch kann man über diese Zwischenstation die Daten auch wieder in den neuen Starter hereinspielen. Das Handterminal bietet über die Funktion als „Copy Cat“ hinaus die Möglichkeit zur Parametrierung aller Bus-Teilnehmer, eingeschlossen der Bearbeitung der DeviceLogix- Logikverknüpfungen. Zudem kann es auch für eine Netzwerkanalyse dienen.

Eine noch elegantere Lösung bietet das Auto Device Replacement (ADR), eine besondere Eigenschaft des DeviceNet-Netzwerks. Sämtliche Parameter aller Bus-Teilnehmer, inklusive deren DeviceLogix-Programme, sind im DeviceNet-Scanner gespeichert. Kommt es zum Geräteaustausch, wird dieses automatisch vom Scanner adressiert und mit den notwendigen Daten versehen. Das Servicepersonal ist hier lediglich mit der Hardware, also dem Tausch des Starters, beschäftigt. Zusammen mit der Steckbarkeit aller Anschlusskabel ist die Anlage in Rekordzeit wieder in Betrieb.

Hardwarekosten werden durch niedrigere Gesamtkosten kompensiert

Obwohl die reinen Hardwarekosten einer dezentralen Architektur zunächst höher sind als bei einem Schaltschrankaufbau, fallen die Gesamtkosten im Betrieb erfahrungsgemäß niedriger aus. Dazu tragen nicht zuletzt geringere Planungs- und Inbetriebnahmekosten, sondern auch umfangreiche Diagnosemöglichkeiten und die rasche Störungsbeseitigung bei. Letztere Aspekte optimieren die Verfügbarkeit, so dass Unternehmen laufende Einsparungen im Betrieb realisieren können.

Markus Schindler ist Commercial Engineer bei Rockwell Automation

(ID:335044)