NI Messgeräte Die Messsonde im Auge des Tornados

Redakteur: Sariana Kunze

Twistex ist eine Gruppe von Meteorologen, die auf das Erfassen von Daten aus Tornados spezialisiert ist. Jüngste Aufgabe war es, dynamische Sensormessungen am Boden innerhalb eines Tornados durchzuführen, unter anderem erstmalig auch von Audiosignalen. Lösungen von National Instruments halfen das dazu notwendige Messgerät zu entwickeln.

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(Fotolia)

Wenn sie kommen und über das Land fegen, steht kein Stein mehr auf dem anderen. In Amerika werden Tornados wegen ihre brachialen Zerstörungsgewalt gefürchtet. Doch auch hier zu Lande schlagen solche Wetterphänome ab und an zu, denn Tornados können sich an jedem Ort während des ganzen Jahres bilden.

Die Meterologen von Twistex haben es sich mit Forschern der Iowa State University zur Aufgabe gemacht, Messdaten aus Tornados zu erfassen. Die Wissenschaftler wollen anhand der Messdaten atmosphärische Bedingungen untersuchen, Ort und Zeitpunkt schwerer Unwetter vorhersagen und somit letztlich Menschenleben retten. Das Forschungsteam nutzt die von Twistex erhaltenen Daten als Vergleichswert für den Test an maßstabsgetreuen Modellen. Das Twistex-Team ist in zwei Gruppen aufgeteilt: Team „Mobile Mesonet“ und Team „Probe“.

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Messfahrzeuge umkreisen die Gewitterzelle

Das Team „Mobile Mesonet“ kreist die Gewitterzellen des Tornados mit Fahrzeugen ein, die mit Messgeräten ausgestattet sind, um Daten über den Umfang des Tornados zu erfassen, die das Radar nicht messen kann. Das Team „Probe“ platziert Sensorsonden in der Route des Tornados, um Daten aus der bodennahen Grenzschicht in den unteren zwei Metern des Tornados zu sammeln. Seit 2001 platziert Twistex Sonden in den Kurs des Tornados und hat dabei einige der detailliertesten Daten aus einem Tornado gesammelt.

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