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Young Professionals Elektroingenieure sind Glückspilze

| Redakteur: Sariana Kunze

Junge Elektroingenieure haben sich für den richtigen Beruf entschieden: Laut einer aktuellen VDE-Studie müssen die Hochschulabsolventen nur wenige Bewerbungen für den ersten Arbeitsvertrag verschicken zudem erwartet die Young Professionals eine kreative Tätigkeit mit schnellen Aufstiegsmöglichkeiten.

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Elektroingenieure haben Grund zur Freude, laut einer VDE-Studie machen die Young Professionals schnell Karriere.
Elektroingenieure haben Grund zur Freude, laut einer VDE-Studie machen die Young Professionals schnell Karriere.
( Go for it! (cc) / Martin Fisch, flickr.com / BY-SA 2.0)

Junge Elektroingenieure sind gefragt: 53 % der Hochschulabsolventen verschicken bis zum Berufsstart weniger als 5 Bewerbungen und haben spätestens nach 3 Vorstellungsgesprächen ihren ersten Arbeitsvertrag in der Tasche, weiß der VDE. In einer aktuellen Studie Young Professionals der Elektro- und Informationstechnik 2015“ beschreibt die Mehrheit der Berufseinsteiger bei den Elektroingenieuren ihren Job als kreativ und abwechslungsreich (71 %) mit guten Karriereaussichten (61 %) und als krisensicher (46 %). 17 % geben an, bereits Personalverantwortung zu haben, 56 % streben diese an und 26 % erwarten sie innerhalb der nächsten 3 Jahre. Bei der Wahl ihrer Tätigkeit setzen die Young Professionals auf die Zukunftstechnologien: 23 % aller Befragten arbeiten im Bereich Smart Grid, knapp ein Fünftel bewegt sich auf dem Arbeitsfeld der E-Mobility (19 %), im Bereich der Medizintechnik sind 15 % und im Bereich Industrie 4.0 rund 14 % der Befragten tätig. 12 %ordnen ihre Tätigkeit dem Smart Home zu, 9 % beschäftigen sich mit Smart Cities. Für die Studie befragte der VDE mehr als 200 Young Professionals. 88 % der Befragten sind seit weniger als 5 Jahren berufstätig.

Einschränkungen im Privatleben vorprogrammiert

Die Arbeit eines Ingenieurs bedeutet ständige Verfügbarkeit, häufige Überstunden und Wochenendarbeiten: Rund ein Viertel der Befragten stimmt dieser Aussage voll und ganz zu (24 %). Auch wenn Familie und Freunde fast allen Befragten wichtiger ist als die Karriere (41 % stimmen hier voll und ganz zu, 52 % mehr oder weniger), akzeptieren 81 % ihr Privatleben einschränken zu müssen, um beruflich voranzukommen. Allerdings sind nur 12 % der Meinung, dass sie ihre sozialen, familiären Bedürfnisse nicht mit beruflichen Pflichten in Einklang bringen können. Die Motivation der der jungen Elektroingenieur, sich für die berufliche Karriere zu engagieren, ist hoch: Rund 11 Tage im Jahr nehmen die Befragten durchschnittlich an internen und externen Weiterbildungsveranstaltungen teil.

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