Young Professionals

Elektroingenieure sind Glückspilze

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Perspektive und Flexibilität stehen auf der Wunschliste

Eine Tätigkeit, mit der man sich gut identifizieren kann, stand für 64 % der Bewerber bei der Suche nach einem Arbeitsplatz an erster Stelle. Ein angenehmes Arbeitsumfeld mit netten Kollegen halten 60 % für sehr wichtig. Zudem sollte ihnen ihr künftiger Arbeitgeber eine langfristige Perspektive bieten können (53 %). Flexible Arbeitszeiten sind für 44 % der Befragten sehr wichtig. In einem internationalen Umfeld zu arbeiten, ein überdurchschnittliches Gehalt zu beziehen und vom Arbeitgeber beim Thema Kinderbetreuung unterstützt zu werden, stufen jeweils nur etwa 15 % der Befragten bei der Suche nach einem Job als sehr wichtig ein.

Die Bereitschaft für einige Zeit ins Ausland zu gehen, ist bereits bei Studierenden hoch. Vor dem Jobeinstieg hat fast die Hälfte (48 %) ein Praktikum im Ausland absolviert, davon die meisten in den USA. Insgesamt haben 16 Prozent der Befragten ein Auslandssemester eingelegt. Berufserfahrungen im europäischen Ausland oder in den USA zu sammeln und dafür wenn nötig auch die Familie mitzunehmen, können sich mehr als die Hälfte der Young Professionals vorstellen. Für 41 % der Befragten käme ein beruflicher Aufenthalt in Asien in Betracht. Zu weiteren beliebten Ländern zählen Australien, Kanada und Neuseeland. Auch die süd- und mittelamerikanischen Staaten sind für einige attraktiv.

Eckdaten der Studie

In der Studie wurden insgesamt 213 Young Professionals bis 35 Jahre befragt, davon waren 88 % Männer und 12 % Frauen. Zwei Drittel der Befragten sind zwischen 1 und 3 Jahren berufstätig, 81 % haben einen Abschluss in Elektro- und Informationstechnik, weitere Befragte in Studiengängen wie Wirtschaftsingenieurwesen, Mechatronik oder Biomedizinische Technik. Im Bereich Energietechnik haben sich 44 % der Befragten während ihres Studiums spezialisiert, 20 % in der Automation, weitere in Bereichen wie Kommunikationstechnik (13 %) oder Medizintechnik (7 %). Während bei den Männern der Bereich Automation auf Rang zwei steht (23 %), spezialisieren sich die Frauen am zweithäufigsten im Bereich der Medizintechnik (28 %). Die jungen Ingenieure haben im Schnitt 10,3 Semester an einer Universität studiert. Absolventen der Fachhochschulen beendeten ihr Studium im Durchschnitt nach 8,4 Semestern. Die meisten von ihnen haben durchgehend in Deutschland studiert und auch hier ihren Abschluss gemacht. Hochschulwechsler sind mit 12 Prozent deutlich in der Minderheit. 64 Prozent der Befragten sind in Unternehmen tätig, 25 % an einer Hochschule, 5 % im öffentlichen Dienst, 4 % an einem Forschungsinstitut und 1 % in einem Verband.

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