Cobots, Kombi-Geräte und Co. erobern Werkshallen im Mittelstand Fachkraft mit Fun-Faktor
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Kollege, Fachkraft, Automatisierungshelfer: Cobots machen das Leben der Schweiß- und Schneide-Profis leichter – und die Produktion der Unternehmen effizienter. Eine Entwicklung, die weltweit zu beobachten ist. Aus Erhebungen der Marktforscher von Fortune Business Insights geht hervor, dass sich der globale Markt für Schweißroboter-Lösungen zwischen 2020 und 2028 verdoppelt – von etwa 5 auf knapp 10 Milliarden US-Dollar im Jahr. Ein immer größerer Teil davon geht auf das Konto von Cobots und anderen automatisierten Hilfsgeräten. Die Vorteile der kollaborierenden Roboter überzeugen insbesondere im Mittelstand.
Den Brenner zum Startpunkt führen, die passende Stellung wählen, die Konturpunkte entlang der geplanten Schweißnaht setzen und das Ganze speichern – schon ist der Cobot programmiert. Ist es wirklich so einfach? Die Profis der Knoll Maschinenbau GmbH in Bad Saulgau kennen die Antwort: „Die Bedienung von Cobots ist intuitiv und hat einen gewissen Fun-Faktor. Das kommt vor allem bei jungen Schweißerinnen und Schweißern zum Ausdruck. Die finden Cobot-Schweißen cool – auch weil es ähnlich unkompliziert ist wie das Bedienen eines Smartphones“, bricht Holger Kleck, Meister im Bereich Schweißtechnik, eine Lanze für Cobots. Das Unternehmen zählt 1.100 Mitarbeitende und liefert moderne Industrieanlagen an Kunden in Deutschland, Polen, China und den USA.
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