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Robotic Integrated Controller Integrierte Robotersteuerung synchronisiert Automatisierungsgeräte

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Omron gab die Einführung des ersten Robotic Integrated Controller bekannt. Diese Maschinensteuerung bietet Echtzeit-Synchronisation zwischen allen Automatisierungsgeräten einschließlich Robotern, Vision-Komponenten, Antrieben und Sicherheitstechnik.

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Der Integrated Robotic Controller synchronisiert Roboter und Steuergeräte. Die neue Lösung ermöglicht innovative Fertigung in virtuellen sowie Remote-Umgebungen.
Der Integrated Robotic Controller synchronisiert Roboter und Steuergeräte. Die neue Lösung ermöglicht innovative Fertigung in virtuellen sowie Remote-Umgebungen.
(Bild: Omron)

Der NJ501-R basiert auf Omrons NJ-Serie von Maschinensteuerungen für die industrielle Automatisierung. Die integrierte Steuerung ermöglicht es, komplexe manuelle Arbeiten zu automatisieren, die Konstruktion und Modifikation von Produktionsanlagen in einer virtuellen Umgebung zu simulieren sowie Fernwartungen durchzuführen. Die neue Maschinensteuerung bietet Echtzeit-Synchronisation zwischen allen Automatisierungsgeräten einschließlich Robotern, Vision-Komponenten, Antrieben und Sicherheitstechnik.

Durch die Verbesserung der Produktionsgeschwindigkeit und -genauigkeit können Anwender ganze Produktionslinien simulieren, ohne physische Anlagen einsetzen zu müssen. Dies vereinfacht die Wartung und verkürzt die Zeit bis zur Markteinführung während des Entwurfs-, Planungs-, Inbetriebnahme- und Umrüstprozesses.

Der Integrated Robotic Controller für vollautomatisierte Roboterproduktionssysteme.
Der Integrated Robotic Controller für vollautomatisierte Roboterproduktionssysteme.
(Bild: Omron)

Bisher wurden Automatisierungsanlagen für Produktionseinrichtungen in der Regel von einer Reihe verschiedener Controller gesteuert, was eine große Herausforderung bei der Einrichtung und Koordinierung der Geschwindigkeit und des Timings zwischen verschiedenen Geräten mit sich brachte, so Omron. Darüber hinaus ist es schwierig gewesen, einen Entwurf im Vorfeld und mit hoher Genauigkeit zu überprüfen, bevor eine Maschine oder eine größere Produktionslinie gebaut wurde. Nach der Inbetriebnahme der Anlage mussten deshalb Anpassungen vor Ort vorgenommen werden. Oft waren mehrfache Spezifikationsänderungen notwendig.

Als Hersteller von Bewegungssensoren, Robotern und Sicherheitssystemen für vollautomatische Produktionslinien will Omron diese Probleme nun durch eine nahtlose Integration der Steuerungsausrüstung lösen.

Integration der Steuerung und des Konstruktionsprozesses

Die „Integrierte Robotersteuerung“ automatisiert Bestückungs- und Montageprozesse, die eine sorgfältige und geschickte Verarbeitung erfordern. Roboter und Geräte werden in Echtzeit über einen einzigen Controller gesteuert und vollständig synchronisiert.

Omron hat darüber hinaus die Programmiersprachen für Roboter- und Maschinensteuerung vereinheitlicht, sodass Kunden mit einer einzigen Programmiersoftware ihre gesamte Produktionslinie simulieren können. Das System visualisiert den Prozess und reduziert die Arbeitsstunden für Prozessgestaltung und operative Verifizierung, so Omron. Darüber hinaus ist eine Bedienung dieser Prozesse aus der Ferne durchführbar. Über die Benutzeroberfläche von Sysmac Studio können Benutzer zukünftige Automatisierungssysteme von jedem Ort der Welt aus per Fernzugriff entwerfen, programmieren, bedienen, warten sowie Fehler beheben.

Hauptfunktionen des integrierten Controllers:

  • Durch die Integration von SPS-, Bewegungs- und Robotersteuerung in einem einzigen Controller sollen komplexe manuelle Arbeiten, die bisher nur von Menschen durchgeführt werden konnten, jetzt von Robotern erledigt werden.
  • Die Programmiersprache für SPS und Roboter ist in der allgemeinen IEC-Sprache vereinheitlicht, sodass Ingenieure, die üblicherweise mit SPS betraut sind, auch die Robotersteuerung übernehmen können.
  • Mit der Simulationstechnologie von Omron sind Nutzer in der Lage, die Geräteleistung bereits in einem frühen Entwurfsstadium zu prüfen, sodass mechanische und elektrische Konstrukteure parallel arbeiten können. Dadurch ist es möglich, die Inbetriebnahme der Anlage in kürzerer Zeit abzuschließen, eine höhere Produktionskapazität zu erreichen und Fehler und Rückschläge bei der Anlageninbetriebnahme zu vermeiden.
  • Um die Simulation auszuführen, kann der Benutzer die Emulationsfunktion in Sysmac Studio verwenden. Das System benötigt für die Überprüfung des Betriebs keine Verbindung zur eigentlichen Maschine. Auch die Produktionskapazität der Roboterausrüstung kann digital überwacht werden.
  • Durch die Wiederverwendung bereits erstellter digitalisierter Assets ist es einfacher, die nächste Anlage zu realisieren.

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