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Multiturn-Encoder Kleinster energieautarker Multiturn-Kit-Encoder als Prototyp

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Posital stellte den kleinsten energieautarken Multiturn-Encoder für integriertes Motor-Feedback als voll funktionsfähigen Prototyp vor. Mit einem Durchmesser von nur 22 mm und einer Bauhöhe von 23 mm eignet er sich für besonders kompakte Servo- und Schrittmotoren, aber auch für Einsätze in kleineren Robotern bzw. Cobots.

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Das 22 mm-Kit von Posital als Prototyp – vorgestellt als weltweit kleinster energieautarker Multiturn-Encoder für integriertes Motor-Feedback.
Das 22 mm-Kit von Posital als Prototyp – vorgestellt als weltweit kleinster energieautarker Multiturn-Encoder für integriertes Motor-Feedback.
(Bild: Posital)

Während das Elektronikpaket der klassischen Servo- und Stepper-Kits – bereits hochintegriert – auf einer 36 mm-Platine verbaut ist, kommen die neuen Kits mit 22 mm aus. Ermöglicht wurde der deutlich kleinere Footprint nicht nur durch den Einsatz von noch kompakteren Bauteilen wie den vier Hall-Sensoren und dem 32-Bit-Mikroprozessor. Wesentlicher Treiber bei der Miniaturisierung sind weitere Fortschritte bei der Auslegung und Fertigung der Wiegand-Sensoren, die eine energieautarke Versorgung der Zählelektronik beim Multiturnbetrieb der magnetischen Drehgeber garantieren – ohne Getriebe oder Batterien.

Kleinster Multiturn-Encoder für integriertes Motor-Feedback

Anders als Resolver decken sie einen Multiturn-Messbereich ab und liefern digitale Daten. Im Vergleich zu optischen Kits sind sie resistent gegenüber Verschmutzungen durch Öl oder Staub. Sie zeichnen sich durch Stoß- und Vibrationsfestigkeit und Toleranz gegenüber Feuchtigkeit aus. Ihre elektronische Auflösung liegt bei 17 bit, bei Multiurnbetrieb bis 32 bit. Verfügbar sind sie mit den offenen, herstellerneutralen Schnittstellen SSI und BiSS C. Die Montage der 22 mm-Kits – mit dem dazugehörigen Permanentmagnet, der am Ende der Motorwelle befestigt wird – ist laut Posital einfach und kann unter normalen Fabrikbedingungen erfolgen. Die integrierte Selbstkalibrierung sorgt für reibungslose Inbetriebnahme. Die Kombination aus robuster Magnetik, hoher Betriebssicherheit (nicht zuletzt durch einen integrierten Temperatursensor zur Diagnose), energieautarker Multiturn-Funktionalität und Wartungsfreiheit soll gute Wirtschaftlichkeit garantieren.

Verfügbarkeit der Mini-Kits ab Mitte 2020 angekündigt

Der Hersteller ist dabei, ein Beta-Testings mit Motorherstellern durchzuführen. Der eigentliche Roll-Out erfolgt nach Abschluss und Auswertung der Testläufe und wird für Mitte 2020 erwartet. In Planung sind auch spezielle Wellenversionen der 22 mm-Kits mit integriertem Lager, die für zusätzliche Anwendungen sorgen können.

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