Verbindungstechnik

Komfortabel und sicher: So lassen sich Industriesteckverbinder schneller anschließen

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Kompakte Anschlussklemme für 12-polige Module

Für die digitalisierte Produktion werden immer häufiger hochpolige Module benötigt. Signale werden zusammengeführt, Messergebnisse werden übertragen, Daten werden im Steckverbinder gesammelt. Mit der Einführung der Baureihe HC Modular sind diese Schritte klar definiert worden – die Anschlusstechnik ist auch für kleine Leiterquerschnitte verfügbar. Auch hier muss auf Steckkompatibilität geachtet werden, auch hier ist der verfügbare Raum definiert. Auf der einen Seite kann der Anschluss über Crimp-Kontakt hergestellt werden, während das Gegenstück mit einem Push-in-Anschluss versehen wird. Auf Grund der geforderten hohen Flexibilität sind die technischen Anforderungen auch hier klar definiert. Beide Module können – unabhängig von der Anschlusstechnik – für Spannungen bis zu 250 V eingesetzt werden.

Inzwischen stehen zahlreiche Kontakteinsätze mit Push-in-Anschluss zur Verfügung. Mit den neuen PE-Anschlüssen, die ebenfalls über Push-in-Technik verfügen, wird die Installation noch einfacher. So können jetzt alle Isolierkörper schon vor der Verdrahtung an einen Schaltschrank montiert werden. Mit dem zuvor montierten PT-Adapter für den PE-Anschluss sind alle Anschlüsse im Schaltschrank erreichbar. Der Schaltschrank kann auf diese Weise vollständig mit allen Schnittstellen versehen und montiert werden. Auch die Verdrahtung geht erheblich schneller von der Hand. Denn alles, was am Steckverbinder anzuschließen ist, wird von innen verdrahtet. Das sonst übliche aufwendige und nachträgliche Montieren der Steckverbinder entfällt. Der Steckverbinder verbleibt in seiner Position, und im Schaltschrank können dann die flexiblen Litzen gut verlegt werden. Das macht nicht nur optisch einen guten Eindruck – die Arbeit wird erleichtert, Montage- und Installationszeiten werden verkürzt.

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Einheitlicher Anschluss für alle Baugrößen

Der Heavycon-Steckverbinder verfügt nun bei allen Gehäusebaugrößen über mindestens einen Kontakteinsatz mit Push-in-Anschluss. Die kleinen Kontakteinsätze der Baureihen HC-A03 und HC-A04 besitzen einen Push-in-Anschluss für Leistung und PE-Kontakte. Für die größeren Baureihen HC-D15 und HC-D25 stehen die Kontakteinsätze HC-A10 und HC-A16 zur Verfügung. Zusätzlich zu den Leistungskontakten gibt es einen PT-Adapter für den PE-Anschluss. Die am häufigsten genutzten Kontakteinsätze – die B-Serien – stehen für alle Polzahlen zur Verfügung: 6, 10, 16 und 24. Das umfassende Programm an Kontakteinsätzen kann in alle Gehäuse der zugehörigen Baugröße eingesetzt werden. Dabei kommen Gehäuse aus Kunststoff oder aus Aluminiumdruckguss sowie Gehäuse mit frei wählbarem Verschraubungsabgang zum Einsatz.

Ein Steckverbinder besteht unabhängig von der Anschlusstechnik aus zahlreichen Einzelkomponenten. Mit der Gehäuseserie HC-Evo hat Phoenix Contact ein Tüllengehäuse mit einer Verschraubung im Programm, die einen geraden oder seitlichen Kabelabgang bietet. Die Verschraubung wird über den Bajonett-Anschluss in die gewünschte Abgangsrichtung eingesetzt und kann sogar im eingebauten Zustand noch geändert werden.

Videotipp:

So lassen sich schwere Steckverbinder der Serie Heavycon kompatibel stecken und flexibel kombinieren.

Hannover Messe: Halle 9, Stand F40

* Dipl.-Ing. Thomas Wolting, Produkt Marketing Industrial Field Connectivity, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg

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