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Energiemonitoring

Messgeräte vereinfachen Energiemonitoring in Gebäuden

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Siemens erweitert sein Portfolio für das Energiemonitoring in Gebäuden um zwei neue Messgeräte. Neu sind das Mehrkanal-Strommesssystem SEM3 und die Energiezähler 7KT PAC1600. Anwender können die Systeme einfach installieren und damit schnell und unkompliziert ihren Stromverbrauch zeit- und kostengenau für alle Verbraucher im Gebäude erfassen und vergleichen.

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Das Messsystem SEM3 wird in der Energie-Hauptverteilung eingesetzt und besteht aus Stromwandlern, Messmodulen und einem zentralen Controller. Das skalierbare Komplettsystem kann bis zu 45 Messpunkte im Gebäude erfassen.
Das Messsystem SEM3 wird in der Energie-Hauptverteilung eingesetzt und besteht aus Stromwandlern, Messmodulen und einem zentralen Controller. Das skalierbare Komplettsystem kann bis zu 45 Messpunkte im Gebäude erfassen.
( Bild: Siemens )

Dies macht den Stromverbrauch transparent und soll Energiefresser oder vermeidbare Lastspitzen aufdecken, damit Anwender gezieltere Energiesparmaßnahmen umsetzen können.

Energiedaten wie Spannung, Ströme und Leistung visualisierbar

Das Messsystem SEM3 wird in der Energie-Hauptverteilung eingesetzt und besteht aus Stromwandlern, Messmodulen und einem zentralen Controller. Das skalierbare Komplettsystem kann bis zu 45 Messpunkte im Gebäude erfassen. Die Energiedaten wie Spannung, Ströme und Leistung lassen sich in einem Web-Interface oder in der Energiemonitoring-Software Powermanager visualisieren. Dies ermöglicht es, einzelne Verbraucher direkt zu vergleichen und Stromspitzen zu identifizieren.

Energiemonitoring als Basis für Zertifizierung nach ISO 50001

Das systematische Energiemonitoring soll zu einer höheren Energieeffizienz in Gebäuden beitragen und die technische Basis für eine Zertifizierung nach ISO 50001 legen. Das Mehrkanal-Strommesssystem SEM3 erfüllt alle Anforderungen der Norm. Das System macht Energieverbräuche transparent, so dass Energiefresser erkennbar werden. Der interne Speicher (zwei Gigabyte) erlaubt die Speicherung von Langzeitdaten. Die nachträgliche Installation in bestehende Energieverteilungen ist jederzeit einfach möglich, so der Hersteller.

Energiezähler in Energie- und Installationsverteilern

Die kompakten Energiezähler 7KT PAC1600 werden platzsparend in Energie- und Installationsverteilern eingesetzt. Sie erfassen elektrische Basisgrößen und zeigen die Werte direkt am Display des jeweiligen Messgeräts an. Spezielle Gerätevarianten sind nach der europäischen Measuring Instruments Directive (MID) geprüft. Die MID-Zertifizierung erlaubt es, die Kosten für den gemessenen Energieverbrauch weiterzuverrechnen. Die einfach zu bedienenden Geräte mit Display sind in ein- und dreiphasigen Versionen verfügbar, mit jeweils speziellen MID-zertifizierten Ausführungen.

Energiedaten an Abrechnungssysteme übermittelbar

Über eine integrierte Kommunikationsschnittstelle können die erfassten Energiedaten über Modbus RTU und M-Bus an übergeordnete Energiemanagement- oder Abrechnungssysteme übermittelt werden – dafür sind keine zusätzlichen Kommunikationsmodule notwendig.

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