Anlagenplanung 
Mit dem digitalen Planungszwilling Entscheidungen simulieren statt schätzen

Ein Gastbeitrag von Viktor Poplavski, Senior Consultant, T&O Group 4 min Lesedauer

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Digitale Zwillinge sind ein industrielles Zukunftsthema, doch nicht jede Simulation liefert belastbare Entscheidungen. Hier setzt der digitale Planungszwilling an: Er bündelt Prozesswissen, Daten und Simulation zu einem konkreten Werkzeug für die Fabrik- und Automatisierungsplanung.

Warum der digitale Zwilling erst zum Planungsinstrument wird, wenn er einer klaren Entscheidungsfrage folgt, zeigt der Autor hier.(Bild:  T&O Group/KI-generiert)
Warum der digitale Zwilling erst zum Planungsinstrument wird, wenn er einer klaren Entscheidungsfrage folgt, zeigt der Autor hier.
(Bild: T&O Group/KI-generiert)

Der Begriff Digital Twin taucht im Maschinen- und Anlagenbau ständig auf, bleibt dabei aber oft unscharf. Gemeint ist mal eine Visualisierung, mal ein Dashboard, mal eine Simulation oder eine IoT-Plattform (Internet of Things, die Vernetzung von Sensoren und Aktoren). Das ist nicht falsch, greift aber zu kurz.Der Wert eines digitalen Zwillings entsteht nicht durch seine digitale Form. Er entsteht durch die Qualität der Entscheidungen, die er ermöglicht.