Docufy Mit Machine Safety erfolgt die Risikobeurteilung einfach nach Anforderungsvorlagen

Redakteur: Sariana Kunze

Neben dem herkömmlichen Verfahren nach DIN EN ISO 12100 bietet die CE-Software Docufy Machine Safety die Möglichkeit, eine Risikobeurteilung anhand von Anforderungsvorlagen zu erstellen. Durch die Vorarbeit eines Normenexperten können sich Konstrukteure auf Basis einer Vorlage die Risikobeurteilung anfertigen – und das schon bei der Entwicklung der Maschine.

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Mit Risikobeurteilung nach Anforderungsvorlagen werden Maschinen sicherer.
Mit Risikobeurteilung nach Anforderungsvorlagen werden Maschinen sicherer.
(Docufy)

Bei der Risikobeurteilung nach klassischem Vorgehen hängt die Qualität der Risikobeurteilung sehr stark von den Kenntnissen, Erfahrungen und nicht zuletzt dem Weiterbildungswillen des Anwenders im Normenwesen ab. So kann es passieren, dass manche Gefahren mangels Normenkenntnis nicht erkannt, veraltete oder falsche Maßnahmen festgelegt oder nicht mehr gültige Grenzwerte verwendet werden. Im schlimmsten Fall kann so viel Zeit und Arbeit in einer Risikobeurteilung stecken, die den aktuellen gesetzlichen Anforderungen gar nicht mehr gerecht wird.

Safety nach Normenliste

Docufy, ein Softwarespezialist für die Erstellung Technischer Dokumentation und standardisierter Risikobeurteilungen, stellt mit der aktuellen Version der Software Docufy Machine Safety eine Methode neben der klassischen DIN EN ISO 12100 vor, mit der eine Risikobeurteilung nach Anforderungsvorlage erstellt werden kann.

Das normenorientierte Verfahren ermöglicht eine Arbeitsteilung zwischen Experten und Konstrukteuren: Am Anfang steht die Vorbereitung durch einen (evtl. externen) Experten. Dieser erstellt je Produktgruppe eine Normenliste und extrahiert die sicherheitstechnischen Anforderungen aus den Normen. Diese werden den Sicherheits- und Gesundheits-Schutzanforderungen nach Anhang I Maschinenrichtlinie zugeordnet. Mithilfe der Anforderungen erstellt der Experte eine Risikobeurteilungsvorlage, in der er die nicht zutreffenden Anforderungen eliminiert und Lösungsvorschläge für wiederkehrende Fragestellungen vorgibt.

Sicherheit schon bei der Entwicklung im Fokus

Der Konstrukteur kann nun auf Basis dieser Vorlage die Risikobeurteilung erstellen. Er wird dabei Schritt-für-Schritt durch den Prozess der Risikobeurteilung geführt und durch die den einzelnen Baugruppen zugewiesenen normativen Anforderungen gelenkt. Hierbei reicht es meist schon aus zu bestätigen, dass die vorgeschlagene Lösung umgesetzt wurde. Durch dieses Vorgehen wird sichergestellt, dass nichts vergessen wird. Gleichzeitig spart der Konstrukteur die Zeit für ein aufwändiges Normenstudium.

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