Energietechnik

Phasenwechsel-Polymer für Latent-Wärmespeicher gefunden

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Polymere PCMs optimieren

Im aktuellen Projekt ist einer der nächsten Schritte die Optimierung der wärmeleitfähigen Kunststoffe für den Speicher. Dabei stehen Aspekte wie die Steigerung der Wärmeleitfähigkeit, Erhöhung der Speicherdichte, Minimierung der Volumenveränderung beim Phasenübergang sowie Langzeitstabilität und Reproduzierbarkeit im Fokus. Geba übernimmt in dem Projekt die industrielle Herstellung der in Zusammenarbeit mit der Montanuniversität Leoben und dem Austrian Institute of Technology (AIT) gemeinsam entwickelten Polymere für die PCM Speicher. Bei der Herstellung greift die Firma aus St. Veit auf die langjährige Compoundier-Erfahrung von hochwertig technischen Kunststoffen, Hochleistungskunststoffen und Spezialcompounds zurück.

Kunststoff- und Metallverarbeiter testen

Der Latentwärmespeicher der im StoreITup-IF- Projekt entwickelt wird, soll in der Produktion der Kunststoff- und Metallindustrie eingesetzt werden um zum Beispiel die Abwärme, die während der Produktion entsteht, zu speichern und sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder an die Anlagen zurückzuführen. Die ersten Prototypen werden bei geba in St. Veit und bei Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen (LKR) aufgebaut und im alltäglichen Betrieb getestet. Allein in Österreich besteht, nach Berechnungen des AIT, bei Speicherung von zehn Prozent der national nutzbaren Abwärme ein Marktpotenzial von 4,5 bis 7,5 Mrd. Euro. Nur mit thermischen Speichern lassen sich große Mengen erneuerbarer Energien in bestehende Wärmenetze einbinden, indem einerseits Verbrauchsspitzen ausgeglichen und andererseits Zeiten geringer Produktion durch Erneuerbare (etwa keine Sonneneinstrahlung) überbrückt werden können. Das Marktpotenzial für solare Prozesswärme beziffert das AIT auf 39 bis 65 Mrd. Euro.

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