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Entwicklungspotenziale: gestern, heute, morgen
Vor gar nicht allzu langer Zeit sah das noch ganz anders aus. Die vollautomatische Großproduktion von Rubbellosen war technisch nicht möglich. Geschultes Personal musste den Prozess begleiten und das Material aus dem einen Druckwerk entnehmen und in das nächste einlegen: vom Auftragen der Sperrschicht, weiter über die Gummierung, bis hin zum abschließenden Vierfarbdruck. Die Sicherheitsfunktionen jedes Druckwerks wurden mit eigenen Sicherheitsrelais realisiert und diskret verdrahtet. „Insbesondere bei unseren vielen Individuallösungen, die wir für unsere Kunden auf der ganzen Welt anfertigen, war dies mitunter eine überaus komplizierte und zeitraubende Angelegenheit“, erinnert sich Paul Bäumler.
Heute, mit den Profisafe-Modulen von Wago, kommunizieren die sicherheitsgerichteten und die nicht-sicherheitsgerichteten Signale über ein und denselben Feldbus; im Falle der kanadischen Anlage über einen Profibus-DP. „Hier hätte sich der Kunde ebenso für Profinet entscheiden können, weil beide Protokolle unterstützt werden. Genau diese Flexibilität schätzen wir auch an den übrigen Wago-Komponenten; wir müssen uns nicht für einen Feldbus entscheiden, sondern können mit entsprechenden Buskopplern jederzeit auf andere zukunftsweisende Feldbus-Technologien setzen“, fasst Bäumler einen entscheidenden Vorteil von Wago zusammen.
Reduziert: Anschaffungskosten, Montageaufwand, Stillstandzeiten
Bezogen auf die Sicherheitsklemmen, hat sich der Nutzen laut Gallus-Projektingenieur gleich mehrfach gezeigt, „sowohl für uns als auch für unseren Kunden: Mit den Profisafe-Klemmen der 750er Serie haben wir einerseits in der Anschaffung, andererseits in der Montage und Verkabelung viel Zeit und Geld gespart; außerdem erlaubt uns die softwaregesteuerte Parametrierbarkeit eine genaue Ansteuerung der Sensoren und Aktoren. Zudem profitiert unser Kunde ganz klar von der detaillierten Fehlerdiagnose, die eine lange Suche durch einen Fachmann überflüssig macht; das verringert Stillstandzeiten um ein Vielfaches. Und bei einer Anlage, die 24 Stunden durchläuft, ist das ein starkes Argument.“
Bei unterschiedlichen länderspezifischen Anforderungen ist bereits in der Entwicklung auf Flexibilität und ein breites Einsatzspektrum der verbauten Komponenten zu achten. „Auch in diesem Punkt erfüllen die Wago-Produkte all unsere Anforderungen voll und ganz“, blickt Paul Bäumler zufrieden auf die Partnerschaft zwischen der Oberpfalz und Minden zurück.
Stefan Keggenhoff, contecco GmbH, Hannover
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