Motor-Sensoren

Smart Sensor für die Fernüberwachung von Pumpen

| Redakteur: Rebecca Näther

In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Pumperhersteller Egger entwickelt ABB den Ability Smart Sensor nun auch für die Fernüberwachung von Pumpen weiter.
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In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Pumperhersteller Egger entwickelt ABB den Ability Smart Sensor nun auch für die Fernüberwachung von Pumpen weiter. (Bild: ABB)

Der ABB Ability Smart Sensor stellt Daten zur vorausschauenden Wartung von Niederspannungsmotoren bereit. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Pumpenhersteller Egger entwickelt ABB die Lösung nun auch für die Fernüberwachung von Pumpen weiter.

Dafür wurden ausgehend von der bewährten Hardwarebasis die Motor-Sensoren so adaptiert, dass sie nun auch Werte wie Pumpendrehzahl, Gesamtvibration, Unwucht, Kavitation (die Bildung von Dampfblasen in Flüssigkeiten) oder Verstopfung auslesen können. Dafür nutze ABB das wissenschaftliche Know-how von Mitarbeitern in Deutschland, Indien, USA und der Schweiz. Im Gegenzug ebnete der Pumpenhersteller den Zugang zu deutschen und Schweizer Endkunden, mit deren Input eine anforderungsgerechte Datenanalyse entwickelt werden konnte.

Zustandsmeldungen und Leistungskennzahlen an Ability Cloud

Die ersten, Ende Juli 2017 durchgeführten Tests in den Egger-Prüfeinrichtungen in Cressier verliefen zufriedenstellend. Inzwischen hat der Sensorhersteller erste Prototypen geliefert, um sie in der realen Betriebsumgebung zu testen. In diesen Pilotanlagen kommt auch bereits der gesamte digitale Background der Smart-Sensor-Technologie zum Einsatz: Zustandsmeldungen und Leistungskennzahlen werden erfasst und über ein Gateway an die Ability Cloud übertragen. Die Pumpenbetreiber können die Daten dann über eine App auf ihrem Smartphone oder in einem Browser ablesen. ABB und spezialisierte Partnerunternehmen führen in der Cloud weitere Analysen durch, um relevante Tendenzen zu erkennen und zukünftig Cloud-basierte Services durchführen zu können.

Sensoren weltweit im Einsatz

Der Sensor wurde erstmals im Jahr 2016 auf der Hannover Messe vorgestellt. Seither wird die Technik weltweit in Anlagen jeder Art eingesetzt: Durch die vorausschauende Wartung konnten Stillstandzeiten um bis zu 70 Prozent reduziert, die Motorlebensdauer um bis zu 30 Prozent verlängert und der Energieverbrauch um bis zu zehn Prozent gesenkt werden, zählt das Unternehmen auf.

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