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Flachleitungssystem

So lässt sich Komplexität mit dezentraler Energie reduzieren

| Autor/ Redakteur: Meinrad Braun* / Sariana Kunze

 Die dezentrale Energieverteilung hat sich am Markt etabliert. Die Wahl der passenden Installationstechnik für die Vernetzung der dezentralen Feldgeräte entscheidet jedoch über die Wirtschaftlichkeit. Ein Flachleitungsenergiebus mit Durchdringungskontaktierung ohne Abmanteln der Leitung bietet hierfür eine Lösung.

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Ein klassisches Anwendungsgebiet für die dezentrale Energieverteilung mit Energiebussystemen sind Flughäfen.
Ein klassisches Anwendungsgebiet für die dezentrale Energieverteilung mit Energiebussystemen sind Flughäfen.
(Bild: Wieland Electric)

Zu den wichtigsten Maßnahmen von Entwicklern und Projektierern gehört, die Komplexität von Maschinen und Anlagen so gering wie möglich zu halten. Dabei ist Komplexität als Eigenschaft eines Projektes zu verstehen, dass eine Veränderung in einem Teilsystem Auswirkungen auf das gesamte System hat. Wird diese Komplexität reduziert, reduziert sich auch die Zeit für die Entwicklung, den Aufbau und die Inbetriebnahme. Außerdem wird der sichere Betrieb vereinfacht und die Verfügbarkeit der Anlage verbessert. Diese geringe Komplexität kann durch dezentrale Strukturen in der Elektroinstallation erreicht werden. Ausgedehnte Logistik- und fördertechnische Anlagen, der Maschinen- und Anlagenbau, die Nahrungsmittelindustrie, Flughäfen, Logistikzentren und Produktionslinien der Automobilindustrie nutzen besonders häufig eine dezentrale Energieverteilung.

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Die Wahl der passenden Installationstechnik für die Vernetzung der dezentralen Feldgeräte entscheidet allerdings maßgeblich über die Wirtschaftlichkeit der dezentralen Installation. Mit einem Energiebussystem kann schnell und sicher die elektrische Versorgung installiert sowie strukturiert und modularisiert werden. Durch eine integrierte Informationsübertragung wird die Dezentralisierung von Funktionen und die Ausgliederung von Schaltschrankfunktionen ins Feld ermöglicht. Durch den konsequenten Aufbau dezentraler Strukturen lassen sich Module aufbauen, die eine geschlossene Funktionseinheit darstellen und wenige, bestimmte Schnittstellen zu anderen Teilsystemen aufweisen. Das vermeidet Fehler und erhöht die Verfügbarkeit der Anlage. Das Energiebussystem Podis unterstützt einen dezentralen Aufbau durch den einfachen Anschluss dieser Teilsysteme an die elektrische Versorgung.

Durchdringungskontaktierung ohne Abmanteln

Mit der flexiblen Stromschiene für die Industrie bietet Wieland Electric eine schnelle und wirtschaftliche Installationslösung. Der Flachleitungsenergiebus ist für raue Industrieumgebungen ausgelegt und ermöglicht eine schnelle und sichere Installation dank Durchdringungskontaktierung ohne Abmanteln der Leitung. Sowohl bei der Erstinstallation als auch beim Nachrüsten lässt sich der Energiebus flexibel einsetzen. Das modulare System Podis umfasst Einspeise- und Verteilermodule, Wartungsschalter, feste und steckbare Energieabzweige, vorkonfektionierte Kabelsätze sowie ein umfangreiches Zubehör.

Dezentrale Energieverteilung in Maschinen und Anlagen

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