Schutzgeräteprüfung

So sicher ist München am Netz

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Einfach stecken und prüfen mit Fame

Um all diese Aufgaben einfacher, übersichtlicher und vor allem sicherer durchführen zu können, hat Phoenix Contact das Steckprüfsystem Fame entwickelt. Vorteilhaft dabei ist auch die schnelle Kontaktierung, mit der bis zu 50 Prozent Zeit bei der Vorbereitung der Prüfungen eingespart wird. „Mittels Fame können wir eine komplexe Prüfschaltung für ein Schutzgerät in einem einzigen Steckvorgang mit dem Prüfgerät verbinden“, so Gruner, „alle notwendigen Schaltvorgänge können wir sicher und automatisch umsetzen.“ Die Reihenfolge der Kontaktbrücken, Trennungen und Kontaktierungen sind durch den Stecker vorgegeben - und daher immer richtig. Die Varianz an möglichen Beschaltungen ist hoch – es können zahlreiche serielle Schaltfolgen der Wandlertrennklemmen in einer einzigen, parallel gesteuerten Steckhandlung umgesetzt werden.

Wer so arbeitet kann viele Fehler vermeiden – etwa offene Verbindungen oder das Setzen der Kurzschlussbrücke für die Stromwandler. Der Schutztechniker kann sich auf die Beschaltung des Prüfsteckers konzentrieren. „So erhöhen wir die Sicherheit durch den Einsatz von fertig konfektionierten Prüfsteckern weiter“.

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Auch das Wartungspersonal kann jetzt viel einfacher prüfen. Um ein Fehlstecken bei gleichpoligen Prüfsteckern zu verringern, sind Prüfsteckleiste und Prüfstecker durch Kunststoffprofile kodierbar. Außerdem können unterschiedliche Funktionsgruppen auf einer standardisierten Prüfsteckleiste verdrahtet werden. Gruner: „So führten wir anfangs zum Beispiel das Haupt- und Reserve-Schutzrelais über eine Prüfsteckleiste mit zwei getrennten Prüfsteckern, wodurch wir viel Platz sparen.“

Weiteres Zubehör wie Bypass-Stecker und farbig gekennzeichnete einpolige Stecker gehören ebenfalls zum Fame-Programm. Mit dem einpoligen Stecker können Einzelmessungen oder die Trennung der Auslösespule des Hochspannungsschalters vom Schutzgerät schnell und effizient durchgeführt werden.

Außerdem ist Fame sowohl in der Steckzone wie auch im Anschlussbereich fingerberührsicher ausgeführt. Sternpunkte im Stromwandlersatz können wahlweise auch über Steckbrücken direkt in der Prüfsteckleiste umgesetzt werden. Eine weitere Reihenklemmenleiste mit Wandlertrennklemmen entfällt.

Fazit

Mit dem Prüfstecksystem Fame erreichen die Stadtwerke München eine hohe Flexibilität bei erhöhter Sicherheit und gesteigertem Bedienkomfort. „Die Vorteile des Systems liegen in der eindeutigen Kontaktüberlappung bzw. projektgenauen Prüfsteckerfertigung - das kann auch ein Drehschalter nicht bieten“, so Gruner. „Die gute mechanische Führung beim Einstecken sowie gegen das Schrägziehen des Steckers sind weitere Vorteile für uns.“ Zur freien Belegung der Kontakte stehen drei „Steckzeiten“ zur Auswahl: Zum Beispiel der lange Kontakt für das Aus-Signal und für Hilfssignale, der mittlere Kontakt für Spannungswandler, und der kurze Kontakt für Stromwandler. Ein nicht belegter Kontakt dient als Blindkontakt.

* Bernd Schairer, Industriemanagement Energie, Phoenix Contact Deutschland GmbH

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