Dekarbonisierung Software erleichtert die Dekarbonisierung automatisch

Quelle: Pressemitteilung / Redakteur: P. Königsreuther

Viele sind sicher, dass die Erderwärmung uns ernsthafte Probleme bescheren wird. Ein Start-up aus Berlin kann aber einiges dagegen tun, um Unternehmen auf ein CO2-Emissionslevel von null zu bringen.

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Die Carbmee-Gründer von links: Dr. Christian Heinrich, Robin Spickers und Hendrik Beneke. Ihre Kompetenz hilft Unternehmen dabei, CO2-Emissionen zu senken und die Gewinne zu steigern, indem die Dekarbonisierung automatisiert wird. Lesen Sie hier, wie das geht.
Die Carbmee-Gründer von links: Dr. Christian Heinrich, Robin Spickers und Hendrik Beneke. Ihre Kompetenz hilft Unternehmen dabei, CO2-Emissionen zu senken und die Gewinne zu steigern, indem die Dekarbonisierung automatisiert wird. Lesen Sie hier, wie das geht.
(Bild: Carbmee)

Um die Erderwärmung zu bekämpfen, hat die Europäische Union bekanntermaßen viele Klimaschutzmaßnahmen erlassen. So ist im European Green Deal festgelegt, dass bis 2050 eine nachhaltige Produktpolitik und vollständige Treibhausgasneutralität erreicht werden soll. Um diesen ambitionierten Zielen einen entscheidenden Schritt näher zu kommen, hat die EU-Kommission im vergangenen Sommer das Maßnahmenpaket „Fit for 55“, verabschiedet. Dadurch soll der CO2-Ausstoß der EU bis 2030 um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt werden. Um dem steigenden Druck und der finanziellen Belastung auf die Unternehmen entgegenzuwirken und insbesondere die CO2-intensive Industrie zu unterstützen, hat das Berliner Start-up Carbmee eine Software namens Environmental Intelligence System entwickelt, die zur Dekarbonisierung der Lieferkette führt.

Decken Sie Ihre CO2-Hotspots auf

Carbmee wurde 2021 von Robin Spickers, Dr. Christian Heinrich und Hendrik Beneke gegründet. Es bietet eine Carbon Management Solution an, die auf der eigens entwickelten, oben genannten Software basiert. Mit einer Kombination aus KI (Künstlicher Intelligenz) und Automatisierungs-Know-how unterstützt Carbmee Unternehmen dabei, ihre CO2-Hotspots in der Wertschöpfungskette offenzulegen, damit sie mit dem Ziel der Klimaneutralität „grüne Entscheidungen“ treffen können. „Scope-3-Emissionen sind ein riesiges Problem. Doch niemand setzt sich damit auseinander, wie wir es beseitigen. Dabei sind diese Emissionen oft für über 80 Prozent der gesamten Emissionen im Unternehmen verantwortlich“, weiß Christian Heinrich. Die Carbmee-Expertise setze aber genau dort den Hebel an.

Das Ziel heißt „Carbon under Management“

Vor Kurzem hat Carbmee nun auch seinen ersten Geburtstag gefeiert und kann bereits jetzt auf eine beachtliche Bilanz blicken, wie es weiter heißt. Denn in den letzten acht Monaten konnten mithilfe des Environmental Intelligence Systems rund 336.000 Tonnen CO2- Emissionen gemanaged werden. Das Potenzial und der Handlungsbedarf seien aber größer denn je. Und Informationen von Statista belegen, dass der Industriesektor 2020 über 113 Millionen Tonnen CO2-äquivalente Treibhausgasemissionen ausgestoßen hat.

Die Meinung, dass Emissionen erst in 10 Jahren zu einem großen Problem würden, sei vor einiger Zeit noch sehr verbreitet gewesen. Doch die Carbmee-Spezialisten waren schon damals der Auffassung, dass man nicht zögern darf. „Durch Covid ist dieses Problem nun sogar noch zentraler und dringender geworden. Unsere Vision ist es darum, mit dem System Environmental Intelligence die Unternehmen nachhaltiger zu machen, damit sie bis 2050 eine Netto-Null-Emission vorzeigen können – und das auf einfache Weise“, verspricht der Carbmee-Mitgründer Robin Spickers. In den nächsten Monaten plane Carbmee deshalb, weitere Produkte und Ideen auf den Markt zu bringen, mit denen der Gefahr die Stirn geboten werden könne.

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