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Technologiefeld Elektrischer Antrieb Spanende und Umformende Werkzeugmaschinen und ihre Kerntechnologien

| Redakteur: Reinhard Kluger

Werkzeugmaschinen müssen seit jeher vier Anforderungen erfüllen: Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit, Präzision und Sicherheit. Flexibilisierung spielt dabei ein größtmögliche Rolle. Dies lässt sich durch leicht austauschbare und ergänzbare Komponenten erreichen, damit dieselben Maschinen unterschiedliche Serien produzieren können. Erforderlich dafür sind die entsprechenden Antriebs- und Steuerungstechnologien.

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Antriebssteuerung IndraMotion MTX überzeugt durch Leistungsfähigkeit und einfache Handhabbarkeit
Antriebssteuerung IndraMotion MTX überzeugt durch Leistungsfähigkeit und einfache Handhabbarkeit
( Archiv: Vogel Business Media )

Bei der Automatisierung von Werkzeugmaschinen spielt die größtmögliche Flexibilisierung eine wichtige Rolle. Dies wird einerseits durch leicht austausch- und ergänzbare Komponenten erreicht, damit dieselben Maschinen unterschiedliche Serien produzieren können. Unterstützt wird dies mit Steuerungen, die die Achsbewegungen auf Knopfdruck anpassen und durch Prüfmechanismen, die sicherstellen, dass auch die Bauteile zur Verfügung stehen, die zur Herstellung des gewählten Programms passen. Kurze Rüstzeiten und intelligente Vernetzung erhöhen die Produktivität durch die Verringerung der Standzeiten.

Software gewinnt in diesem Zusammenhang an Bedeutung, weil Programme die Grundlage für das schnelle Anpassen und Prüfen der Produktionsparameter sind. Zuverlässige Netzwerke auf Basis von Industrial Ethernet stellen nicht nur den Informationsaustausch innerhalb einer Anlage sicher. Sie regeln auch den Datenaustausch mit anderen Produktionsprozessen innerhalb der Fabrik sowie mit den Finanz- und Warenwirtschaftsprogrammen.

Mit Werkzeugmaschinen werden weltweit rund 52 Mrd. Euro umgesetzt, davon entfallen über 12 Mrd. Euro auf Hersteller aus Deutschland. Im weltweiten Vergleich rangiert Deutschland unter den Herstellern nach Japan und vor China auf Platz zwei.

Branchenkompetenz von Rexroth

Als The Drive & Control Company bietet Rexroth alle relevanten Antriebs- und Steuerungstechnologien für den Werkzeugmaschinenbau. Mit den Komponenten können alle mechanischen und steuerungstechnischen Aufgaben einfach gelöst werden, so dass die Entwicklung und Wartung kundenspezifischer Projekte einfacher wird. Die Unterstützung von Industriestandards und die Zertifizierung der Komponenten nach den gesetzlichen Vorschriften erlaubt Maschinenbauern, ihre eigenen Lösungen problemlos mit Rexroth-Technologie zu verbinden.

Das Portfolio reicht von universell einsetzbaren Motoren, Zylindern oder Linearführungen über spezialisierte Lösungen bis zu Einhausungen und Transfersystemen. Zum Steuern der Anlagen stehen CNC- und SPS-Systeme ebenso zur Verfügung wie PC-basierte Lösungen. Mit SERCOS III setzt Rexroth für seine Systeme auf eine Real-Time-Ethernet-Lösung, die mit 100 MBit pro Sekunde (Fast Ethernet) nicht nur sehr schnell arbeitet, sondern durch eine minimale Zykluszeit von 31,25 Mikrosekunden Achsbewegungen in den Werkzeugmaschinen auch synchron steuern kann.

Durch die jahrzehntelange Erfahrung und die enge Zusammenarbeit mit seinen Kunden bietet Rexroth zahlreiche Best-in-Class-Komponenten. Hochdynamische Linearmotoren, Linearführungen und High-Speed-Spindelantriebe für Drehmaschinen sorgen für Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Höchste Präzision in der Produktion stellen elektromechanische und elektrohydraulische Positionierachsen sicher. Je nach Anwendung sorgt pneumatischer oder hydraulischer Gewichtsausgleich für höchste Genauigkeit unter allen Umständen. Moderne Industriehydraulik sorgt für die nötige Kraft beim Stanzen oder Umformen von Metall.

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